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Inhalt

Sr. Anna Damas

Gast im Monat der Weltmission 2012

26.-30.09.: Eröffnungsfeier in Paderborn
03.-07.10.: Bistum Aachen
15.-17.10.: Bistum Görlitz
18.-24.10.: Erzbistum Berlin

Von Aachen ans „andere Ende der Welt“

Schwester Anna Damas hilft den Menschen in Papua-Neuguinea Tradition und Moderne zu verbinden.

Seit 2006 lebt und arbeitet die gebürtige Duisburgerin in Papua-Neuguinea (PNG), wo sie im Bistum Madang Katechistinnen und Katechisten für die entlegenen Gebiete im Busch ausbildet. Geprägt durch die Erfahrung als „Missionarin auf Zeit“ in Chile ist Anna Damas 1987 bei den Steyler Missionsschwestern eingetreten, bevor sie dann in Münster und Nijmegen (NL) ihr Studium der Theologie absolviert hat. Im Bistum Aachen hat die heute 46-jährige Ordensfrau ihre Ausbildung als Pastoralreferentin abgeschlossen und in Mönchengladbach bis zu ihrer Ausreise nach PNG als Seelsorgerin gearbeitet.

Der Wechsel nach PNG ist ein radikaler Einschnitt in ihrem Leben gewesen. „Ich lebe zwischen zwei Welten,“ sagt Anna Damas. „Wir in der westlichen Welt sind wissenschaftsgläubig. In PNG dagegen ist die Welt voller Geister und geheimnisvoller Beziehungen zwischen Menschen, Natur und übersinnlichen Kräften“. Dabei sei, so die Missionarin, die Situation in PNG fern jeglicher Dschungelromantik. „Die Menschen werden in einem rasanten Tempo mit der Moderne konfrontiert und verlieren die Orientierung“. Die engagierte Ordensfrau versteht sich dabei als „Brückenbauerin“, die den Menschen in PNG hilft, Tradition und Moderne zu verbinden.

Was lernt man als Europäerin am „anderen Ende der Welt“? „Mit und von den Menschen“, so Anna Damas,“ habe ich hier neu gelernt, welch gestaltende Kraft der Glaube im Leben des einzelnen und der ganzen Gesellschaft entfalten kann. Die Menschen hier zeigen mir auch, dass unsere westliche, „aufgeklärte“ Weltanschauung nicht die einzig mögliche ist“.

Seit kurzem arbeitet Anna Damas auch für die PNG Bischofskonferenz im Bibelapostolat, gibt Kurse und erstellt biblische Materialien und Arbeitshilfen. Die Bibel sei, so Anna Damas, in den Kulturen PNG‘s ein Buch voll wirklichkeitsverändernder Geschichten, das eine große Kraft auf die Menschen ausstrahle. Der Glaube gehöre wie selbstverständlich zum Lebensalltag dazu. Die engagierte deutsche Ordensfrau schöpft ihre Kraft auch aus dem Leben mit diesen Menschen. „Leben als Christin in PNG bedeutet, Zeugin Jesu zu sein”, sagt sie.

Werner Meyer zum Farwig

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr » Papua-Neuguinea in den Mittelpunkt des Interesses. Neun Gäste werden in der Zeit zwischen dem 3. und 28. Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der katholischen Kirche vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte, aber auch für die großen Errungenschaften unserer Schwestern und Brüder im Glauben näherbringen.

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