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Inhalt

Sr. Lorena Jenal

Gast im Monat der Weltmission 2012

26.-30.09.: Eröffnungsfeier in Paderborn
03.-10.10.: Bistum Fulda
22.-28.10.: Erzbistum Hamburg

Eine Schweizerin in Papua-Neuguinea

Schwester Lorena Jenal hilft Frauen und Kindern bei Konflikten in der Familie.

Heftiger Regen prasselt auf die Windschutzscheibe. Wasser spritzt in den Jeep. Schwester Lorena umkurvt die vielen Schlaglöcher auf der Schotterpiste und lacht. Weder schlechtes Wetter noch miserable Straßen machen ihr etwas aus. Dafür hat die Schweizerin in ihren dreißig Jahren in Papua-Neuguinea schon zu viel erleben müssen.

Da gab es die Jahre der blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Clans im Hochland der Hauptinsel Neuguinea. Die Ordensfrau von der Gemeinschaft der Baldegger Schwestern las Verwundete beider Seiten an der Straße auf und brachte sie zum Arzt. Eine gefährliche Mission. Doch Schwester Lorena wagte das riskante Unternehmen, denn sie ist bei allen Menschen in der Region bekannt und wird respektiert. Sie setzt sich immer wieder für die Schwächsten ein.

Besonders liegen Schwester Lorena Frauen und Kinder am Herzen. Die sind am meisten gefährdet. „Gewalt in der Familie ist ein ganz zentrales Thema“, berichtet sie. „Besonders wenn Alkohol im Spiel ist, kommt es schnell zu Streit. Frauen, die mit einem blauen Auge oder gebrochenem Arm bei mir Zuflucht suchen, sind keine Seltenheit.“ Manchmal kommt es sogar noch schlimmer. Die Schwester erinnert sich an ein vierjähriges Mädchen, das von ihrem Vater vergewaltigt worden ist. „Da kochte ich vor Wut“, erinnert sich die Schwester.

In Mendi startete Schwester Lorena ein von missio unterstütztes Familien-Programm. Dazu hat die 62-jährige in zahlreichen Gemeinden engagierte katholische Ehepaare gewinnen können, die Familien bei Konflikten helfen und als Vorbilder in ihrer Gemeinschaft wirken. Wenn sie nicht ihre Unterstützer schult, ist die Schwester ständig unterwegs, um Opfern von Gewalt, Kranken und Ausgegrenzten zu helfen. Sie pendelt zwischen Polizeistation, Krankenhaus, Gefängnis und Gericht. Doch am wichtigsten ist es für Schwester Lorena, den Menschen ganz nahe zu sein, ihnen Geborgenheit zu schenken, Trost zu spenden und mit ihnen fröhlich zu sein. Denn trotz allem Leid ist Schwester Lorena eine richtige Frohnatur.

Bettina Tiburzy

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr » Papua-Neuguinea in den Mittelpunkt des Interesses. Neun Gäste werden in der Zeit zwischen dem 3. und 28. Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der katholischen Kirche vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte, aber auch für die großen Errungenschaften unserer Schwestern und Brüder im Glauben näherbringen.

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