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Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident von missio in Aachen)

Ps 119,105

Wer sich mit Schwester Cecilia auf den Weg durch den dichten Dschungel Papua-Neuguineas macht, versteht das Psalmwort „Dein Wort ist Licht für meine Pfade“ ganz neu. Schwester Cecilias Missionsstation Tarakbits liegt in einer Diözese, deren Gebiet dreimal so groß ist wie Belgien. Die Menschen leben weit verstreut, tagelange Fußmärsche durch den Dschungel und Flussdurchquerungen sind keine Seltenheit. Schwester Cecilia, die uns auf dem Aktionsplakat entgegen kommt, arbeitet in einem von vielen Pastoralteams, die sich in Papua-Neuguinea an die Seite der Menschen stellen. Für Dschungelromantik ist hier kein Platz. Längst hat die traditionelle Welt der Menschen Risse bekommen; Dorf- und Familienstrukturen und damit zusammenhängende Werte und Rollen lösen sich auf. Zurück bleiben rivalisierende Clanstrukturen und Menschen, die nicht wissen, woran sie sich halten sollen, was wichtig ist, was zählt. Die Folge sind Kriminalität, Korruption und Hoffnungslosigkeit. Die Menschen in Papua-Neuguinea sind in einer Spirale der Gewalt gefangen, unter der besonders die Frauen und Kinder leiden.

Menschen wie Schwester Cecilia wollen sich damit nicht abfinden. Sie vertrauen auf die Kraft der gelebten Botschaft des Evangeliums. In einer Gesellschaft, die zutiefst religiös geprägt ist, hat die Kirche den Schlüssel zu einer behutsamen, menschenwürdigen Entwicklung in der Hand. Sie ist nicht nur moralische Autorität, sondern kann Antworten auf die existenziellen Fragen der Menschen anbieten, ob es um den Kampf gegen den Ausverkauf des Landes geht oder um die Überwindung blinder Solidarität und Vetternwirtschaft. Für viele Menschen in Papua-Neuguinea ist sie die einzige Kraft, der sie vertrauen.

Den meisten Christen in den Gemeinden in Deutschland werden Papua-Neuguinea, seine Kultur und seine Menschen sehr fremd sein. Auch gibt es kaum Partnerschaften zwischen Gemeinden in Deutschland und in Papua. Wir sind uns bei missio sehr wohl bewusst, dass die Beschäftigung mit diesem Land eine Herausforderung sein kann. Aber wir sind davon überzeugt: Wir dürfen diese Kirche und die Menschen, denen sie beisteht, jetzt nicht allein lassen.

Am 11. Oktober beginnt das von Benedikt XVI. ausgerufene Jahr des Glaubens, das zu einer Wiederentdeckung des Glaubens beitragen will. Die Begegnung mit der Glaubenspraxis der Christen in Papua-Neuguinea kann uns gerade in seiner Fremdheit helfen, Gottes Wort als Lichtquelle für unseren eigenen Lebensweg neu zu entdecken. Lassen Sie sich einladen, in diesem Oktober mit missio bis an das „andere Ende der Welt“ zu gehen und Entdeckungen ganz eigener Art zu machen.

Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident

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