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Jahr des Glaubens

WDR-Morgenandacht am Montag, 22. Oktober 2012

von Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident (Aachen)

Den nachfolgenden Text bieten wir Ihnen auch zum Anhören an:

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Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident in Aachen © Montage: R. Simon / missio

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer,

der 50ste Geburtstag: Oft gibt es ein rauschendes Fest, mit Freunden und Verwandten. Man spürt: Es hat sich was getan in diesem Leben. Und zugleich werden die Fünfzigjährigen morgens in den Spiegel schauen und sehen, was auch ihr Leben für Spuren hinterlassen hat. Vielleicht fragen sie auch ihr Spiegelbild, wie es weitergeht in den nächsten Jahrzehnten.

Ehepaare, die 50 Jahre verheiratet sind, feiern ihre Goldene Hochzeit. Und die Gold-Jubilare wissen oft am besten, dass es in 50 Jahren nicht nur goldene Jubel-Zeiten geben kann. Dass es gerade in stürmischen Tagen hilfreich ist, wenn man um den gemeinsamen Kompass weiß und um den Ursprung: Nämlich die gegenseitige Zuneigung und die Liebe, die man miteinander teilt.

Ein goldenes Jubiläum – das feiern in diesem Monat auch die Katholiken: 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil. Aus der Begeisterung nach dieser Vollversammlung aller Bischöfe der Welt mit dem Papst ist die katholische Kirche gewandelt hervorgegangen. Und nach 50 Jahren auch abgeklärter. So schaut die katholische Kirche in diesen Tagen in den Spiegel, 50 Jahre nach diesem Aufbruch. Und da sind viele Fragen: nach dem Wohin, nach dem inneren Kompass. Daher finde ich es sehr passend, dass Papst Benedikt XVI. zu einem „Jahr des Glaubens“ eingeladen hat. Es hat am 11. Oktober begonnen, am Jubiläumstag des Konzilsauftaktes. Denn darum geht es, wenn wir als Christen auf unsere Mitte schauen wollen: um den Glauben.

„Die Tür des Glaubens steht uns immer offen“ – das ist die zentrale Botschaft des Papstes für dieses Jahr des Glaubens. Ich denke, das ist wirklich so: die Tür steht offen. Und zugleich erfahre ich immer wieder: Der Glaube ist für viele zu einer verschlossenen Welt geworden. Manche erinnern sich an den Glauben der Kindertage, an Wärme und Geborgenheit. Aber sie merken: der Kinderglaube ist eben doch Vergangenheit – für die Gegenwart bleiben offene Fragen, Zweifel und Unsicherheiten.

Und doch: Da ist noch immer dieser unstillbare Durst, diese Sehnsucht nach Erfahrungen von Sinn, die die Banalität und die Beliebigkeit des Alltags zu durchbrechen vermögen. Eine Sehnsucht nach Tiefe, nach Kraft, nach Zuversicht – eine Sehnsucht nach Glauben.

„Wer glaubt ist nicht allein“, dieses Wort von Papst Benedikt gefällt mir besonders gut. Der Glaube ist eine Kraft, die Menschen zusammenführt und Gemeinschaft stiftet.

Das erfahre ich zum Beispiel regelmäßig bei der Feier des sonntäglichen Gottesdienstes. Aber diese Gemeinschaft reicht viel weiter: Der Glaube hört nicht an den Grenzen einer Gemeinde oder eines Landes auf. Er verbindet weltweit über zwei Milliarden Menschen, die ihre Hoffnung auf Jesus Christus setzen.

Da, wo die Tür zum Glauben verschlossen scheint, braucht es Menschen, die Türöffner sein können. Wegbegleiter im Glauben. Aus meiner Arbeit als Leiter des Hilfswerks missio kenne ich Menschen auf der ganzen Welt, die Wegbegleiter im Glauben sind. In dieser Woche möchte ich Ihnen einige davon vorstellen.

Dass auch Sie in dieser Woche gute Wegbegleiter haben, ob Sie gläubig sind oder nicht, ob Sie jünger oder älter als 50 sind, das wünscht Ihnen Klaus Krämer von missio aus Aachen.

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