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Sonntag der Weltmission – Zeugen des Glaubens

WDR-Morgenandacht am Samstag, 27. Oktober 2012

von Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident (Aachen)

Den nachfolgenden Text bieten wir Ihnen auch zum Anhören an:

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Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident in Aachen © Montage: R. Simon / missio

„Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“. Dieses Psalmwort, liebe Hörerinnen und Hörer, hat das Hilfswerk missio als Leitwort für die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission gewählt. „Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade.“ Das passt sehr gut zu dem Beispielland Papua-Neuguinea. Denn der Inselstaat nördlich von Australien ist zu großen Teilen von Gebirgen, Sümpfen und Urwald bedeckt. Vor Ort brauchen die Menschen tagtäglich Orientierung und eben auch Licht für ihre Pfade durch den dichten Dschungel, für ihren Weg zu Freunden, Verwandten oder zur Arbeit.

Lichtbringer für meinen Pfad können auch andere Menschen sein. Menschen, die Orientierung geben, die Hilfestellung bieten, die mich begleiten, und in schwierigen Zeiten neuen Mut machen.

missio hat in den vergangenen Wochen fünfzehn solcher Menschen aus Papua-Neuguinea eingeladen, die in ihrer Heimat Lichtbringer sind. Da ist zum Beispiel Erzbischof Karl Hesse zu uns gekommen. Er stammt aus dem Erzbistum Paderborn. Vor 46 Jahren ging er als Missionar nach Papua-Neuguinea. Er hat in diesen Jahren viele Gemeinden aufgebaut: Unzählige Kirchen, Schulen und Krankenhäuser ließ er errichten. Für seinen Dienst war ihm kein Weg zu weit. Jährlich wanderte er 1.500 Kilometer zu Fuß über unbefestigte Wege durch den Dschungel und über Bergpässe zu den Menschen.

Bischof Gilles Côté, der ursprünglich aus Kanada stammt und nun Bischof der Diözese Daru-Kiunga auf der Hauptinsel des Landes ist, berichtete uns von den Kleinen Christlichen Gemeinschaften, die er in den 13 Großpfarreien seines Bistums aufgebaut hat und wie er die Gemeindemitglieder an den Planungen des Bistums beteiligt: „Wir gestalten mit den Menschen eine Kirche, die jung und lebendig ist und die wächst“, sagt der Bischof, der die Menschen zu begeistern weiß.

Sehr beeindruckt hat mich auch Schwester Hubertine Babe. Sie ist für die Ausbildung der einheimischen Schwestern ihrer Ordensgemeinschaft verantwortlich. Hier tut sich was: von einem europäisch geprägten Konvent hin zu einem Orden mit einheimischen Gesicht. Schwester Hubertine erzählte mir, wie ihre Schwestern sehen lernen, was vor Ort wichtig ist : „Wir legen sowohl Wert auf die spirituelle als auch auf die praktisch orientierte Ausbildung, denn unsere Schwestern sind nicht nur Schwestern, sondern auch Hebammen, Rechtsanwälte und Lehrerinnen.“ Das Spirituelle und das Praktische: das schließt sich nicht aus. Immer wieder geht es in der Ausbildung darum, den jungen Menschen dabei zu helfen, sich selbst und damit auch Gott zu entdecken. Denn davon ist Schwester Hubertine zutiefst überzeugt: „Ohne Gott geht gar nichts.“

Ich bin sehr dankbar dafür, dass unsere Gäste aus Papua-Neuguinea in den vergangenen Wochen hier bei uns in Deutschland waren. Sie haben von ihrer Arbeit erzählt, von den Herausforderungen der Lebenswirklichkeit in dem uns doch sehr fernen Inselstaat. Sie sind für mich wahre Glaubenszeugen.

Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer, feiert die katholische Kirche den Sonntag der Weltmission. Mit der Kollekte, die in den Gottesdiensten eingesammelt wird, unterstützt missio die Arbeit dieser Menschen: nicht nur in Papu-Neuguinea, sondern in ganz Afrika, Asien und Ozeanien. Denn auch Glaubenszeugen brauchen Menschen, die ihnen Mut machen, die ihnen den Rücken stärken, die sie unterstützen und ihren Dienst mittragen.

Einen guten Sonntag wünscht Ihnen Prälat Klaus Krämer von missio Aachen.

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