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Weltkirche – ganz anschaulich

© Hartmut Schwarzbach / missio

28. September 2012

Im Erzbistum Paderborn wird die bundesweite Kampagne zum Monat der Weltmission eröffnet.

Papua-Neuguinea ist das Beispielland der bundesweiten Kampagne zum Monat der Weltmission des Internationalen Katholischen Missionswerk missio. Er wird an diesem Wochenende im Erzbistum Paderborn eröffnet. Am Freitag, 28. September, haben ihn Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker, missio-Präsident Prälat Klaus Krämer mit dem früheren Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea, Erzbischof em. Karl Hesse, und der Ordensschwester Thecla Gamog in einer Pressekonferenz vorgestellt.

„Es ist mir eine besondere Ehre, im 50. Jubiläumsjahr des Zweiten Vatikanischen Konzils im Erzbistum Paderborn Gastgeber der missio-Eröffnung sein zu können. Das Konzil selber ist ein eindrucksvolles Beispiel der Universalität der Kirche, beschreibt in seinem Missionsdekret „Ad gentes“ den Willen der Kirche, sich auf den Weg zu allen Völkern zu machen und ihnen das Evangelium zu verkünden.“ So begrüßte Erzbischof Becker seine Gäste. Er verwies auch auf das Wort von Papst Benedikt VXI. zum Weltmissionssonntag, in welchem der Papst die Nächstenliebe als höchstes „Zeichen des Glaubens“ bezeichnet. „Wenn wir ein waches Bewusstsein für die Katholizilität der Kirche haben, kann uns das Schicksal unserer Schwestern und Brüder in der Weltkirche nicht gleichgültig sein!“

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer, Erzbischof Ignatius Kaigama (Jos/Nigeria) © Hartmut Schwarzbach / missio

Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen, betonte, das katholische Werk stelle in jedem Jahr bewusst ein Land in den Mittelpunkt, um Weltkirche konkret und anschaulich zu machen. – in diesem Jahr also Papua-Neuguinea, „ein Land, das in kürzester Zeit, einen enormen wirtschaftlichen, und sozialen Wandel – praktisch ohne Übergang den Sprung in die Moderne – bewältigen muss.“ Von diesem Wandel erzählten die missio-Gäste, unter ihnen der aus dem Erzbistum Paderborn stammende Erzbischof em. Karl Hesse, der als junger Missionar nach Papua-Neuguinea ausreiste und die Ordensschwester Thecla Gamog, die in der Kleinstadt Alexishaven Frauen und Kinder in Notsituationen betreut. In den kommenden Wochen werden die Gäste aus Papua-Neuguinea bei rund 300 Veranstaltungen in ganz Deutschland von ihrer Arbeit berichten.

Als Beitrag zum „Jahr des Glaubens“ eröffnete das Erzbistum Paderborn – parallel zu missio-Eröfffnung die Ausstellung „Glaubenszeugen“: Präsentiert werden zwölf missionarische Glaubenszeugen aus Geschichte und Gegenwart, unter ihnen der nigerianische Erzbischof Ignatius Kaigama, der sich in seiner Heimat für ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen engagiert und bei der Eröffnung eindrucksvoll von der wachsenden Gewalt in Nigeria gegen Christen berichtete, etwa von einem Selbstmordattentat jüngst auf eine Kirche während eines Sonntagsgottesdienstes: „Es ist nicht einfach, bei solch willkürlichen Angriffen die Fassung zu bewahren“, so Erzbischof Kaigama. „Aber wir dürfen nicht der Versuchung erliegen, Rache zu üben, denn das ist das, was die radikalen Kräfte erreichen wollen.“ In seinem Eintrag ins missio-Gästebuch bei der Eröffnung schrieb Erzbischof Kaigama wörtlich: „Ich danke missio für die Einladung zu diesem Glaubensereignis. Der Glaube macht alles möglich – mit Glauben überwinden wir auch die Erfahrung der Gewalt in Nigeria, und der Frieden wird wie ein Fluss durch unser Land fließen, in dem wir alle in Frieden und im Gebet vereint sind.“

Anja Kordik

... Pressemitteilung zur Ausstellung "Glaubenszeugen. Eine Ausstellung."

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