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Ägyptens Kirche zu Gast am Rhein

7. Oktober 2013

Weltkirchlicher Nachmittag im Maternushaus

Gäste aus dem Land am Nil, Musik- und Tanzdarbietung des ägyptischen Kinderchores „Choral el Said“, Reisebasar und Pilgertreffen ließen den Sonntagnachmittag im Maternushaus in Köln ganz im Zeichen des Nahen Ostens stehen. Zuvor war im Hohen Dom zu Köln die bundesweite missio-Jahresaktion zum Monat der Weltmission feierlich eröffnet worden. Sie steht unter dem Leitwort „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ und nimmt die Arbeit der katholischen Kirche Ägyptens in den Blick.

Die schwierige politische Lage in Ägypten und besonders die Situation der Christen standen im Fokus des weltkirchlichen Nachmittags im Maternushaus, zu dem missio Aachen in Kooperation mit dem Erzbistum Köln und dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande Ägypten eingeladen hatte.

„Als wir uns vor zwei Jahren dazu entschlossen haben, Ägypten als Beispielland für die Aktion zum Monat der Weltmission auszuwählen, wussten wir noch nicht, wie dramatisch sich die Situation dort entwickeln würde“, erklärte missio-Präsident Klaus Krämer. „Die Christen in Ägypten befinden sich zurzeit in einer sehr schwierigen Lage. Doch es gibt auch Hoffnung, dass die Kirche einen wichtigen Beitrag bei der Gestaltung der ägyptischen Gesellschaft leisten kann. Den Christen in Deutschland dieses kirchliche Engagement näher zu bringen, ist unser Anliegen.“

Über die aktuelle Situation in Ägypten berichtete der koptisch-katholische Patriarch Ägyptens, Ibrahim Isaac Sedrak: „Die Ägypter haben Angst. Alle Ägypter haben Angst. Das schließt die Christen ein. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Gewalt, fehlende Sicherheit sind große Probleme. Doch die größte Herausforderung ist der Mangel an Bildung“, erklärte er. Gleichzeitig machte er deutlich: „Aber wir haben Hoffnung für die Zukunft, denn wir haben eine junge Bevölkerung, die vor Vitalität strotzt.“ Zur Rolle der katholischen Kirche Ägyptens sagte Sedrak, der erst im Januar zum Oberhaupt der koptisch-katholischen Kirche gewählt worden war: „Die Kirche ist ein vollwertiger Teil Ägyptens. Wir wollen Geburtshelfer eines zivilen und offenen Ägyptens sein.“

Zukunft der Christen

Wie schwierig die Lage für die Christen nicht nur in Ägypten ist, sondern auch in anderen Ländern des Nahen Ostens, erklärte Leonardo Kardinal Sandri, als Kardinalpräfekt zuständig für die katholischen Ostkirchen im Nahen Osten. Auf die Frage nach der Zukunft der Christen dieser Region, die ihm der Moderator Rainer Hermann, Nahost-Experte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stellte, antwortete Sandri: „Die große Unsicherheit in vielen Ländern führt zu Feindseligkeit und auch zu Verfolgung. Vielleicht sind die Christen nicht immer Zielscheibe, aber sie werden manchmal in Konflikte hineingezogen. Das macht es nicht einfach. Es gilt die Ursachen zu finden.“

Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen

Die schwierige Situation für Christen, die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit diskriminiert, bedrängt und in manchen Ländern sogar verfolgt werden, ist für missio ein Schwerpunktthema.

„Der Einsatz von missio für Religionsfreiheit und bedrängte Christen hört nach dem Sonntag der Weltmission nicht auf, sondern wird mit der ‚Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen‘ fortgeführt“, erklärte missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer. Mit der Aktion macht missio Verletzungen der Religionsfreiheit öffentlich. Und unterstützt engagierte Christen in Afrika, Asien und Ozeanien, die sich für Menschenrechte, Glaubensfreiheit, das Gespräch mit anderen Religionen, Frieden und Versöhnung einsetzen. „Die neue Aktion soll dieses so wichtige Thema in die Gemeinden tragen“, erklärte Krämer.

Fest der Weltkirche und Reisebörse

Im Anschluss fand ein Pilgertreffen des Deutschen Verein vom Heiligen Lande statt, auf dem auch Reisen in die Region für 2013 und 2014 vorgestellt wurden, insbesondere auch eine Ägyptenreise, die 2014 stattfinden soll. Im Foyer des Maternushauses konnten sich die Besucher an verschiedenen Ständen über die Einrichtungen und Aktivitäten des Vereins informieren, ägyptische Speisen probieren und Produkte aus dem Heiligen Land erwerben.

Monat der Weltmission startet jetzt in allen Bistümern

In den folgenden Wochen berichten im Rahmen der missio-Aktion elf Gäste aus Ägypten in rund 300 Veranstaltungen in ganz Deutschland von ihrer Arbeit. Der Monat der Weltmission wird jedes Jahr weltweit im Oktober begangen und ist die Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit. Durch Spenden und Kollekten am 27. Oktober 2013, dem diesjährigen Sonntag der Weltmission in Deutschland, unterstützen Sie die ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien.

Linktipps:
Monat der Weltmission 2013 mit dem Beispielland Ägypten
Digitale Pressemappe für Print-, Audio- und Videojournalisten zum Monat der Weltmission 2013

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