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Bischof Antonios Aziz Mina

Gast im Monat der Weltmission 2013

12./13.10.2013: Bistum Rottenburg-Stuttgart

Zwischen Seelsorge und Wissenschaft

Antonios Aziz Mina ist koptisch-katholischer Bischof von Gizeh. © Hartmut Schwarzbach / missio

In schwierigen Zeiten vertraut Antonios Aziz Mina auf die Bibel, in der es heißt: Habt keine Angst! Als Bischof der koptisch-katholischen Kirche von Gizeh trägt der 58-Jährige große Verantwortung. „Die schlimmsten Probleme in Ägypten sind die Ignoranz, die Armut und der Fanatismus“, findet Bischof Antonios Aziz Mina. „Manchen Menschen fehlt es an allem, manche brauchen jemanden, der sie bei der Hand nimmt, aber alle brauchen Solidarität.“ Genauso definiert der Bischof auch den Begriff Mission, der für ihn bedeutet „solidarisch zu sein und Halt zu geben“.

Darum ist Bischof Mina auch dankbar für jede Unterstützung, etwa durch missio: „missio leistet sowohl moralische als auch materielle Hilfe, um die Seelsorge in meiner Diözese zu unterstützen“, erzählt der koptisch-katholische Geistliche. Er selbst fühlte sich schon früh zum Dienst in der Kirche berufen. Er studierte Philosophie und Theologie im Priesterseminar Maadi in Kairo, anschließend wurde er zum Priester geweiht. Sechs Jahre lang arbeitete er als Seelsorger in der Diözese Minia. Dann ging Antonios Mina nach Rom und machte dort seinen Doktor im kanonischen Recht der östlichen Kirche. Zurück in Minia war er Vorsitzender des Kirchengerichts und unterrichtete kanonisches Recht am Priesterseminar Maadi.

1992 ging er wieder nach Rom. Dort war er Mitglied der Kongregation der östlichen Kirchen und unterrichtete am Päpstlichen Orientalischen Institut. 2002 wurde Antonios Mina von der Synode der koptisch-katholischen Kirche zum Kurienbischof von Alexandria gewählt. 2006 folgte er Anba Andraos Salama auf den Bischofssitz von Gizeh. Für die Zukunft der Christen ist Bischof Mina trotz der politischen Unruhen unverändert zuversichtlich: „Christen haben immer gut in ihrem Land Ägypten gelebt, und sie werden das auch weiterhin tun.“

Martina Gnad

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr Ägypten in den Mittelpunkt des Interesses. Elf Gäste werden im Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche(n) vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 7. August 2013

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