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Inhalt

Fr. Magdi Seif SJ

Gast im Monat der Weltmission 2013

04.–06.10.2013: Bundesweite Eröffnung in Gummersbach und Köln
09.–13.10.2013: Bistum Aachen

Das Glück mit anderen teilen

Der Jesuit Magdi Seif verhilft Armen und Behinderten zu einem selbstbestimmten Leben. © privat

Wenn Pater Magdi Seif nach seinem Wahlspruch gefragt wird, antwortet er mit den Worten des Franzosen Raoul Follereau, der sich vor allem um Leprakranke kümmerte: „Niemand hat das Recht, allein glücklich zu sein.“ Der Jesuit ist der festen Überzeugung, dass jeder Mensch geschaffen wurde, um ein glückliches Leben zu führen – unabhängig von der finanziellen Situation, dem Bildungsstand oder der Gesundheit.

Darum kümmert sich Pater Magdi Seif auch ähnlich wie Raoul Follereau um die, die sich ihr Glück erst erkämpfen müssen: Arme, Analphabeten, Behinderte. Insgesamt 33 Jesuiten leben derzeit in Ägypten. Allein können sie die vielen Projekte nicht stemmen. Darum arbeiten sie mit Laien und Hilfsorganisationen zusammen, wie etwa der „Jesuits‘ and Brothers‘ Association for Development“ und rund hundert „Community Development Associations“. In den letzten Jahren sei die Zusammenarbeit mit muslimischen Organisationen jedoch schwieriger geworden, berichtet Pater Magdi Seif. Er führt das auf das wachsende Klima der Intoleranz und des Misstrauens zurück. Auch die Sicherheitslage bereite Probleme: „Es wird immer schwieriger, im Land herumzureisen und Leute zu Kursen oder Seminaren zu schicken. Deshalb bilden wir verstärkt auf lokaler Ebene fort oder nutzen das Internet.“ Zudem sinke in Ägypten wegen der Wirtschaftskrise die Bereitschaft, sich langfristig für soziale Projekte zu engagieren. Der 56-Jährige ist deshalb dankbar für die finanzielle Unterstützung durch missio für ihre Arbeit.

Doch er sieht noch mehr Vorteile: „missio hilft nicht nur materiell, sondern gibt auch Rückmeldungen und Anmerkungen zu Projekten – das ist sehr hilfreich. Besuche durch missioMitarbeiter ermutigen uns, unsere Arbeit fortzusetzen.“ Pater Magdi Seif selbst ist in seinem Leben auch viel herumgekommen. Er hat Philosophie, Theologie und Psychologische Beratung in Irland, Frankreich und den USA studiert. Nun, in Ägypten, organisiert er neben seiner seelsorgerischen Arbeit Seminare, kümmert sich um das Fundraising. Und glaubt weiter daran, dass das Christentum auch am Nil eine Chance hat: „Wir müssen die Christen im Glauben stärken und den Muslimen zeigen, dass wahrer christlicher Glaube Liebe Frieden, Toleranz und Respekt fordert, auch für Andersgläubige. Das Christentum wird sicher nicht untergehen.“

Martina Gnad / Bettina Tiburzy / Stand: 7. August 2013

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr Ägypten in den Mittelpunkt des Interesses. Elf Gäste werden im Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche(n) vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 7. August 2013

Fr. Magdi Seif SJ
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