Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Werner Meyer zum Farwig ,
stv. Leiter der Abteilung Bildung

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-289
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Hilde Wilhelm ,
Abteilung Bildung; Koordination Gästeeinsatz

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-263
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
» Kollektenaufruf und -termine » Reportage » Afrikatag 2017 » Bausteine für den Gottesdienst » Afrikatag 2017
Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Maged Yanni

Gast im Monat der Weltmission 2013

04.–06.10.2013: Bundesweite Eröffnung in Gummersbach und Köln
09.–14.10.2013: Erzbistum Freiburg
15.–21.10.2013: Erzbistum Berlin
22.–27.10.2013: Bistum Trier

Armut und Intoleranz bedrohen den Zusammenhalt

Maged Yanni setzt sich für den Frieden zwischen den Religionen ein. © Hartmut Schwarzbach / missio

Maged Yanny hat in seinem Leben schon viel gesehen und in vielen Bereichen gearbeitet. Der 62-Jährige ist gelernter Mediziner, hat sich im Ausland fortgebildet, leitete 14 Jahre lang ein Altenheim und war bis vor wenigen Monaten Geschäftsführer des Verbands Bildung und Entwicklung in Oberägypten – einem der Hauptpartner von missio in Ägypten. Die aktuelle Situation in seinem Land erfüllt ihn jedoch mit Sorge: „Das größte Problem in Ägypten ist der Anstieg von Arbeitslosigkeit und Armut.“

Seine Organisation kümmerte sich um Berufsausbildung und Mikrokredite, aber die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wird immer schwieriger, wie Maged berichtet. „Man kommt immer schwerer an Unterstützung aus dem Ausland, und das schränkt die Hilfsangebote der Organisationen ein.“

Doch es gibt noch weitere Probleme, etwa die Sicherheitslage im Land. In einigen Gegenden Ägyptens sei es im Moment praktisch unmöglich, Hilfsprojekte durchzuführen. Auch die Spannungen zwischen Muslimen und Christen könnten nach Ansicht Mageds die Arbeit der Kirchen und christlichen Organisationen erschweren.

Muslimische Geistliche pflegen bisweilen einen Tonfall, der Intoleranz gerade auch gegenüber Christen fördert. Christen verlassen bereits aus Angst das Land – es gab auch schon Angriffe auf koptische Kirchen.“ Maged selbst setzt sich darum auch als Berater und Dozent für Frieden zwischen den Religionen ein. Sein Land durchlebe eine kritische Phase.

Es sei wichtig, die katholische Kirche und ihre Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Mission zu erfüllen und in der Gesellschaft positiv wahrgenommen zu werden. Maged nennt als persönlichen Antrieb die Liebe zu den Menschen. Dabei verweist er gern auf das Hohe Lied der Liebe aus dem 1. Brief an die Korinther, in dem es unter anderem heißt: „Die Liebe ist langmütig und freundlich, sie duldet alles.” Den Wert des Zusammenhalts erkennt Maged auch in einem ägyptischen Sprichwort: „Freundschaft verdoppelt die Freude und halbiert das Leid.“

Martina Gnad / Bettina Tiburzy / Stand: 7. August 2013

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr Ägypten in den Mittelpunkt des Interesses. Elf Gäste werden im Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche(n) vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 7. August 2013

Maged Yanni
Icon: PDF
Icon: PNG

Mehr von Dr. Maged Moussa Yanni erfahren Sie in unserem Blog
"Bedrängte Christen"
.
© 2009-2017 missio Aachen