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Inhalt

Mariam Abdallah

Gast im Monat der Weltmission 2013

11.–13.10.2013: Bistum Rottenburg-Stuttgart
17.–20.10.2013: Jugendkonferenz in Freiburg
26.–27.10.2013: Erzbistum Paderborn

Bei der Bildung liegt vieles im Argen

Mariam unterstützt Schulen bei Bildungsprojekten. © privat

Eigentlich wollte Mariam Abdallah Übersetzerin werden. Deshalb entschied sich die 25-Jährige auch für ein Sprachstudium. Doch ihren Traumjob fand Mariam bei der Jesuits‘ & Brothers‘ Association for Development in El Minia, wo sie seit 2012 als Sekretärin arbeitet.

Sie ist für ein Projekt zuständig, das sich mit der Verbesserung des Bildungswesens in Ägypten befasst. Sie arbeitet dabei mit neun Schulen zusammen und sagt begeistert: „Ich liebe meine Arbeit und meine Kollegen.“ Besonders motiviert sie, dass sie dazu beitragen kann, den Schulalltag zu verbessern. Denn dort liegt ihrer Meinung nach noch vieles im Argen: „Als Schülerin habe ich die Defizite selbst erlebt. Diese Erfahrung kann ich nun in den Gesprächen und Workshops einbringen. Ich kann mich in die Schüler hineinversetzen, da ich selbst eine von ihnen war.“ Nicht nur im Bildungswesen sieht Mariam Probleme.

Auch im Sozialwesen gibt es Defizite. Kinder oder Verwandte mit Behinderungen zu haben, ist in Ägypten ein gesellschaftliches Stigma. Behinderteneinrichtungen fehlen. In der ersten Arche-Gemeinschaft in Ägypten werden geistig behinderte Menschen in Minia gefördert. Ziel ist ihre bessere Akzeptanz und Integration in die Gesellschaft. Mariam engagierte sich auch in diesem Projekt und erzählt begeistert: „Die Behinderten zeigten mir wie sie Kerzen herstellen und verzieren.“

Eigentlich denkt sie, dass ihr Land seit der Revolution auf einem guten Weg ist und sich die Situation für die Menschen verbessert hat – auch für die Christen. Allerdings seien diese im täglichen Leben immer noch Diskriminierung ausgesetzt, sei es in der Arbeit, in der Schule oder sogar auf der Straße, wie die junge Frau erzählt. Im Arbeitsleben seien Christen höhere Positionen oft verschlossen. In der Schule würden christliche Schüler bei gleichen Leistungen oft schlechter bewertet.

Gerade Frauen würden immer wieder belästigt. Mariam nennt dafür auch einen Grund: Da Christinnen keinen Schleier trügen, seien sie leichter als Nicht-Muslima zu erkennen. Mariam sagt deshalb auch: „Natürlich bin ich mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Aber ich bleibe trotzdem optimistisch, ich bin überzeugt, dass bessere Zeiten kommen werden.“

Martina Gnad / Bettina Tiburzy / Stand: 7. August 2013

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr » Ägypten in den Mittelpunkt des Interesses. Elf Gäste werden im Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche(n) vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 7. August 2013

Mariam Abdallah
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Mehr von Mariam Abdallah erfahren Sie in unserem Blog
"Bedrängte Christen"
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