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Inhalt

Sr. Amira Ayoub

Gast im Monat der Weltmission 2013

04.–06.10.2013: Bundesweite Eröffnung in Gummersbach und Köln
09.–13.10.2013: Bistum Magdeburg
14.–20.10.2013: Bistum Essen

Zugang zu Bildung verändert das Leben

Schwester Amira leitet eine Schule für arme Kinder. © Hartmut Schwarzbach / missio

Wenn Schwester Amira Ayoub an ihre Arbeit denkt, dann denkt sie immer auch an einen Bibelvers: „Was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan.“ „Ich versuche, dem Auftrag Jesu zu folgen“, erzählt die Ordensschwester, die 1948 in Alexandria geboren wurde. Sie studierte französische Literatur in Kairo und trat in den Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul ein. Heute leitet sie eine Schule in Abbassieh, die sich um Kinder aus armen Gegenden kümmert, Kinder von Müllsammlern und Analphabeten. Ihren Schülern fehlt es an vielem: Nahrung, Bildung, Zuwendung. Es sei nicht gerade leicht, den Kindern zu helfen, sagt Schwester Amira, vor allem angesichts der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Ägypten. „Es ist schwer, den Kindern Sicherheit zu geben in einer Zeit, die von Revolution und Konflikten zwischen den Bevölkerungsgruppen geprägt ist.“ Das schwierigste sei jedoch, genügend Geld aufzutreiben.

Deshalb ist die Schulleiterin dankbar über jede Hilfe, auch von außen: „missio trägt mit seiner finanziellen Unterstützung dazu bei, dass die Programme trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten fortgeführt werden können. Wichtig ist aber auch die moralische Unterstützung, wenn man sich für die Mittellosen und die Minderheiten in einem Land mit verschiedenen Konfessionen einsetzt.“ Dass die Konfessionszugehörigkeit in Ägypten einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ist für Schwester Amira auch Grund zur Sorge. Sie glaubt sogar, dass eine Auswanderungswelle von Christen droht, wenn man ihnen nicht menschlich und finanziell den Rücken stärkt.

Dennoch will sie weiterkämpfen, denn: „Mission bedeutet, sein Leben im Namen Gottes in den Dienst an den Armen zu stellen, ihnen beizustehen, für ihre Würde zu kämpfen, damit sie Verantwortung übernehmen und aufrecht durchs Leben gehen.“

Martina Gnad

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr » Ägypten in den Mittelpunkt des Interesses. Elf Gäste werden im Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche(n) vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte näherbringen.

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Gäste-Flyer (PDF): Stand 7. August 2013

Sr. Amira Ayoub
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