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Leitwort des missio-Präsidenten Prälat Dr. Klaus Krämer zum Monat der Weltmission

"Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben."

Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident von missio in Aachen)

Jer 29,11

Wenn es um den Sonntag der Weltmission geht, dieses Fest der Weltkirche, das zugleich die gemeinsame Solidaritätsaktion aller Katholiken weltweit ist, denken wir meist an die Kirchen in Afrika und Asien, die früher gerne die „jungen“ Kirchen genannt wurden.

Die Christen, mit denen wir uns an diesem Sonntag der Weltmission besonders verbunden fühlen, gehören dagegen einer der ältesten christlichen Kirchen an. Schon im ersten Jahrhundert nach Christus soll der Evangelist Markus die Frohe Botschaft nach Ägypten gebracht haben. Die katholische Kirche in Ägypten ist eine kleine Kirche. Von ihren rund 250.000 Mitgliedern gehören die meisten zur koptisch-katholischen Kirche. In ihr begegnet uns heute die lebendige Fortsetzung der frühen Kirche.

In unser Blickfeld rückte die Situation der Christen in Ägypten am Neujahrsfest 2011. Der brutale Anschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria forderte nicht nur Menschenleben, er löste auch eine Welle der Gewalt zwischen Christen und Muslimen aus.

Seitdem haben sich die Ereignisse in Ägypten überschlagen. Die gemeinsame Aufbruchsstimmung so vieler vor allem junger Ägypter und ihre Hoffnung auf eine Demokratisierung sind einer wachsenden Unsicherheit gewichen – nicht nur unter den Christen.

Mit großer Sorge blicken wir auf ein Land, in dem extremistische Kräfte stärker werden und die staatliche Gewalt sich aus Teilen der Gesellschaft zurückzieht. Die Christen stellen die politische Islamisierung ihres Landes vor eine schwierige Herausforderung. Trotz aller Verunsicherung wollen sie ihr Land mitgestalten und die christlichen Werte in eine bürgerliche Zivilgesellschaft einbringen. Dabei geht es ihnen nicht so sehr um sich selbst und die Kirche; ihre erste Sorge gilt den Menschen in einem Land, das für die Armen und Schwachen wenig übrig hat.

Eine Kirche im Kairoer Armenviertel Imbaba. © missio / Hartmut Schwarzbach

„Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jer 29,11): Das Leitwort der diesjährigen Aktion zum Sonntag der Weltmission stammt aus dem Buch Jeremia. Es greift eine völlig hoffnungslose Situation des Volkes Juda auf. Doch das 29. Kapitel ist ein Kapitel der Wende. Gottes Zusage öffnet den Blick für ein Leben in Hoffnung und mit Zukunft. Damals in Babylon und heute in Ägypten.

Stellen wir die Gläubigen in Ägypten in diesem Oktober in die Mitte unserer Gebete und helfen wir ihnen auf ihrem schwierigen Weg. Gemeinsam können wir Christen Zeichen sein für den, dessen Botschaft an alle geht: Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben.

Prälat Dr. Klaus Krämer,
missio-Präsident

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