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Johannes Seibel ,
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Inhalt

Digitale Pressemappe für Print-, Audio- und Videojournalisten zum Monat der Weltmission 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für Ihre Berichterstattung über die Jahresaktion von missio Aachen mit elf Gästen aus Ägypten, die zwischen dem 6. und 27. Oktober 2013 auf über 300 Veranstaltungen durch Deutschland reisen und über den Arabischen Frühling, die Revolution in Ägypten und die Rolle der Christen dabei reden, stellen wir Ihnen Basistexte, Reportagen, Bilder (für Print und Web), sendefähige Originaltöne der ägyptischen Gäste für Hörbeiträge (für Radio, Audio, Blogs) und sendefähige Videostreams (für Fernsehbeiträge und Internet-/Blogredaktionen) zur freien und kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Alle Beiträge folgen auf dieser Seite (nach unten scrollen) und sind als Download für Sie verfügbar.

Übrigens, die Jahresaktion trägt offiziell den Titel: Monat der Weltmission, warum – das können Sie auch in unseren Materialien erfahren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns kurz unter j.seibel(at)missio.de oder Telefon 0241 / 75 07 - 286 einen Link oder Hinweis schicken oder mitteilen könnten, wo Ihr Beitrag erschienen ist.

Mit herzlichem Gruß,
Johannes Seibel
Leiter der Abteilung Kommunikation & Presse

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Auf dieser Seite finden Sie:

Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln © Fritz Stark / missio

Pressemitteilung

7. Oktober 2013

Ägyptens Kirche zu Gast am Rhein

Weltkirchlicher Nachmittag im Maternushaus

Gäste aus dem Land am Nil, Musik- und Tanzdarbietung des ägyptischen Kinderchores „Choral el Said“, Reisebasar und Pilgertreffen ließen den Sonntagnachmittag im Maternushaus in Köln ganz im Zeichen des Nahen Ostens stehen. Zuvor war im Hohen Dom zu Köln die bundesweite missio-Jahresaktion zum Monat der Weltmission feierlich eröffnet worden. Sie steht unter dem Leitwort „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ und nimmt die Arbeit der katholischen Kirche Ägyptens in den Blick.

Die schwierige politische Lage in Ägypten und besonders die Situation der Christen standen im Fokus des weltkirchlichen Nachmittags im Maternushaus, zu dem missio Aachen in Kooperation mit dem Erzbistum Köln und dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande Ägypten eingeladen hatte.

„Als wir uns vor zwei Jahren dazu entschlossen haben, Ägypten als Beispielland für die Aktion zum Monat der Weltmission auszuwählen, wussten wir noch nicht, wie dramatisch sich die Situation dort entwickeln würde“, erklärte missio-Präsident Klaus Krämer. „Die Christen in Ägypten befinden sich zurzeit in einer sehr schwierigen Lage. Doch es gibt auch Hoffnung, dass die Kirche einen wichtigen Beitrag bei der Gestaltung der ägyptischen Gesellschaft leisten kann. Den Christen in Deutschland dieses kirchliche Engagement näher zu bringen, ist unser Anliegen.“

Über die aktuelle Situation in Ägypten berichtete der koptisch-katholische Patriarch Ägyptens, Ibrahim Isaac Sedrak: „Die Ägypter haben Angst. Alle Ägypter haben Angst. Das schließt die Christen ein. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Gewalt, fehlende Sicherheit sind große Probleme. Doch die größte Herausforderung ist der Mangel an Bildung“, erklärte er. Gleichzeitig machte er deutlich: „Aber wir haben Hoffnung für die Zukunft, denn wir haben eine junge Bevölkerung, die vor Vitalität strotzt.“ Zur Rolle der katholischen Kirche Ägyptens sagte Sedrak, der erst im Januar zum Oberhaupt der koptisch-katholischen Kirche gewählt worden war: „Die Kirche ist ein vollwertiger Teil Ägyptens. Wir wollen Geburtshelfer eines zivilen und offenen Ägyptens sein.“

Zukunft der Christen

Wie schwierig die Lage für die Christen nicht nur in Ägypten ist, sondern auch in anderen Ländern des Nahen Ostens, erklärte Leonardo Kardinal Sandri, als Kardinalpräfekt zuständig für die katholischen Ostkirchen im Nahen Osten. Auf die Frage nach der Zukunft der Christen dieser Region, die ihm der Moderator Rainer Hermann, Nahost-Experte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stellte, antwortete Sandri: „Die große Unsicherheit in vielen Ländern führt zu Feindseligkeit und auch zu Verfolgung. Vielleicht sind die Christen nicht immer Zielscheibe, aber sie werden manchmal in Konflikte hineingezogen. Das macht es nicht einfach. Es gilt die Ursachen zu finden.“

Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen

Die schwierige Situation für Christen, die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit diskriminiert, bedrängt und in manchen Ländern sogar verfolgt werden, ist für missio ein Schwerpunktthema.

„Der Einsatz von missio für Religionsfreiheit und bedrängte Christen hört nach dem Sonntag der Weltmission nicht auf, sondern wird mit der ‚Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen‘ fortgeführt“, erklärte missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer. Mit der Aktion macht missio Verletzungen der Religionsfreiheit öffentlich. Und unterstützt engagierte Christen in Afrika, Asien und Ozeanien, die sich für Menschenrechte, Glaubensfreiheit, das Gespräch mit anderen Religionen, Frieden und Versöhnung einsetzen. „Die neue Aktion soll dieses so wichtige Thema in die Gemeinden tragen“, erklärte Krämer.

Fest der Weltkirche und Reisebörse

Im Anschluss fand ein Pilgertreffen des Deutschen Verein vom Heiligen Lande statt, auf dem auch Reisen in die Region für 2013 und 2014 vorgestellt wurden, insbesondere auch eine Ägyptenreise, die 2014 stattfinden soll. Im Foyer des Maternushauses konnten sich die Besucher an verschiedenen Ständen über die Einrichtungen und Aktivitäten des Vereins informieren, ägyptische Speisen probieren und Produkte aus dem Heiligen Land erwerben.

Monat der Weltmission startet jetzt in allen Bistümern

In den folgenden Wochen berichten im Rahmen der missio-Aktion elf Gäste aus Ägypten in rund 300 Veranstaltungen in ganz Deutschland von ihrer Arbeit. Der Monat der Weltmission wird jedes Jahr weltweit im Oktober begangen und ist die Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit. Durch Spenden und Kollekten am 27. Oktober 2013, dem diesjährigen Sonntag der Weltmission in Deutschland, unterstützen Sie die ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien.

Linktipps:
Monat der Weltmission 2013 mit dem Beispielland Ägypten
Digitale Pressemappe für Print-, Audio- und Videojournalisten zum Monat der Weltmission 2013

Weitere Pressemitteilungen

zum Monat der Weltmission finden Sie
hier
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„Wir wollen Solidarität mit den Menschen in Ägypten zeigen“

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer im Interview zum Monat der Weltmission – Drei Fragen, drei Antworten

Herr Prälat Dr. Krämer, warum stellt missio in diesem Jahr Ägypten in den Mittelpunkt seiner Jahresaktion zum Monat der Weltmission?

Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Als wir vor zwei Jahren Ägypten auswählten, war uns der Arabische Frühling noch in Erinnerung. missio wollte in diesen Umbrüchen Solidarität mit den Menschen in Ägypten zeigen – und damit die Bedeutung des Weltmissionssonntags hervorheben. Dazu haben wir der Aktion in diesem Jahr das Motto „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ gegeben. Seit unserer Entscheidung für Ägypten hat sich viel ereignet, aber angesichts der Ereignisse der vergangenen Monate brauchen die Christen in Ägypten mehr denn je unsere Unterstützung! Schon heute hilft missio auf vielfältige Weise und unterstützt wichtige Projekte im Sozialbereich. Dies will missio gerne mit Hilfe der Spender intensivieren.

Ägypten befindet sich in einer schweren politischen Krise. Wie sieht die Zukunft der Christen im Land am Nil aus?

Ohne Frage ist für die Christen in Ägypten derzeit die Lage ungewiss. Einerseits sind sie froh, dass Präsident Mursi nicht mehr an der Macht ist, andererseits ist derzeit unsicher, was folgen wird. Aber die Christen in Ägypten sind nicht resigniert, sondern voller Hoffnung auf eine Zukunft in Freiheit. Sie müssen sich überlegen, dass die Christen Ägyptens bisher wegen ihrer Religion benachteiligt und diskriminiert wurden. Ihre Stimme für ein demokratisches, freies Ägypten, in dem sie ihre Religion frei leben können, wurde bisher nicht gehört. Mit den Umbrüchen der vergangenen Monate haben die Christen wieder neue Hoffnung. missio unterstützt sie dabei nicht nur mit Spenden, sondern auch, indem es die Politik und Christen in Deutschland mit einer neuen Initiative auf die Lage bedrängter Christen u.a. auch in Ägypten aufmerksam macht.

Auf welche Aktionen freuen Sie sich im Monat der Weltmission am meisten?

Bei über 300 Veranstaltungen im Monat der Weltmission fällt es mir schwer, eine besondere herauszuheben. Ein Highlight ist sicher die Eröffnung der Aktion, die in diesem Jahr am 6. Oktober 2013 mit Kardinal Meisner im Kölner Dom stattfindet. Besonders freue ich mich zudem auf die elf Gäste, die wir in diesem Jahr im Rahmen der Aktion begrüßen dürfen. Sie werden auf den Veranstaltungen in den deutschen Bistümern über die aktuelle Lage in Ägypten und ihr Leben als Christen in diesem Land berichten. Aus ganz verschiedenen Lebenssituationen erzählen Bischöfe, Priester, eine Ordensschwester und Laien von ihrer Situation in Ägypten. Wer an den Veranstaltungen teilnimmt, bekommt damit einen direkten Einblick, den Ihnen kein TV-Sender vermitteln kann.

Vielen Dank.

Nachfolgende Downloads stehen Ihnen für die drei o.g. Fragen/Antworten honorarfrei zur Verfügung.

Drei Fragen, drei Antworten
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Infokasten

„Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jer 29,11)

Oktober 2013: Monat der Weltmission

Mit Hoffen und Bangen erleben die Christen Ägyptens zurzeit die politischen Umbrüche in ihrem Land. Sie wünschen sich einen wirklichen demokratischen Wandel und einen Staat, in dem auch sie als Christen frei leben können, ohne diskriminiert zu werden. Besonders die jungen Christen hoffen auf eine bessere Zukunft in ihrem Land.

„Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jer 29,11): Das Leitwort der diesjährigen Aktion zum Sonntag der Weltmission stammt aus dem Buch Jeremia. Es greift eine völlig hoffnungslose Situation des Volkes Juda auf. Doch das 29. Kapitel ist ein Kapitel der Wende. Gottes Zusage öffnet den Blick für ein Leben in Hoffnung und mit Zukunft. Aktueller könnte das Bibelzitat in Bezug auf Ägypten kaum sein.

Die katholische Kirche Ägyptens ist mit ihren 250.000 Mitgliedern eine kleine Kirche, die sich besonders um die Ärmsten und Schwächsten sorgt. Dabei leistet die Kirche Außerordentliches. Beispielsweise, wenn es um Bildung und Förderung junger Menschen geht, die aus ärmsten Verhältnissen kommen. Ohne dieses kirchliche Engagement hätten viele Menschen in Ägypten kaum eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

Der Monat der Weltmission wird jedes Jahr weltweit im Oktober begangen und ist die Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit. Durch Spenden und Kollekten am 27. Oktober, dem diesjährigen Sonntag der Weltmission in Deutschland, unterstützen Sie die ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien.

missio Aachen
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Nachfolgende Downloads stehen Ihnen für o.g. Infokasten honorarfrei zur Verfügung.

Infokasten - über den Monat der Weltmission
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Reportagen

© Hartmut Schwarzbach / missio

Die Mutmacherin

Ägypten befindet sich in einem schwierigen politischen Umbruch. Die Ordensschwester Naglaa Nagui möchte ihre Schülerinnen von der katholischen St. Pauls-Schule in Kairo möglichst gut auf die Heraus-forderungen der Zeit vorbereiten. Es geht um mehr als um die erfolg-reiche Vermittlung klassischer Schulinhalte. Sie sollen lernen, ihr Le-ben selbst in die Hand zu nehmen. Keine leichte Aufgabe, denn die meisten Mädchen stammen aus sehr armen Familien. (...)
(von Bettina Tiburzy, missio)

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Reportage "Die Mutmacherin" (Text)
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© Hartmut Schwarzbach / missio

Gehörlos - aber nicht stumm

Pfarrer Boulos Nassief hat eine Mission. Er will Menschen, die nicht hören können, aus der Isolation helfen. Keine leichte Aufgabe. Denn viele Ägypter sehen in einem Menschen mit Behinderung einen Fluch Gottes. (...)
(von Bettina Tiburzy, missio)

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Ägypten – ein Land zwischen Hoffnung und Enttäuschung

Nach dem Sturz von Hosni Mubarak Anfang 2011, hofften viele Ägypter, dass ihr Land jetzt einen politischen Wandel hin zu mehr Demokratie, Freiheit und Wohlstand vollziehen würde. Doch diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens, Mohammed Mursi, trieb eine stärkere Islamisierung voran. Besonders die Christen fühlten sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Immer wieder demonstrierten die Menschen, Christen und Muslime, gegen die wachsende Machtfülle von Mursi. Nach Massenprotesten setzte ihn das Militär am 3. Juli 2013 ab - ein Jahr nach seiner Wahl. Seither befindet sich Ägypten in einer schweren politischen Krise, denn die Anhänger von Mo-hammed Mursi wollen seinen Sturz nicht akzeptieren.

Nach der Räumung der Protestlager der Muslimbrüder im August 2013 kam es zu zahlreichen Angriffen auf Christen. Landesweit zerstörten gut organi-sierte militante Islamisten im ganzen Land insgesamt über 60 kirchliche Einrichtungen und christliche Kirchen, davon auch fünfzehn katholische.

Trotz der schwierigen Situation, in der sich die Christen in Ägypten zurzeit befinden, zeigen sie sich über den Sturz Präsident Mursis erleichtert. Mit dem Machtwechsel verbinden sie die große Hoffnung, in Zukunft als gesellschaft-lich relevante und akzeptierte Kraft wahrgenommen zu werden. An der Gestaltung der neuen ägyptischen Verfassung arbeiten 50 Mitglieder aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft mit. Unter den dazu berufenen Personen befinden sich auch fünf christliche Vertreter, unter ihnen auch ein koptisch-katholischer Bischof.

Das Christentum blickt in Ägypten auf eine lange Tradition zurück. Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus soll der Evangelist Markus dort die Frohe Botschaft verkündet haben. Auch das Mönchtum nahm in den Wüsten Ägyp-tens seinen Anfang. Nach der islamischen Eroberung im 7. Jahrhundert ging die Zahl der Christen jedoch kontinuierlich zurück. Heute bilden sie die größte religiöse Minderheit in einem islamischen Staat.

Schätzungen zufolge bekennen sich bis zu 10 Prozent der gut 80 Millionen Ägypter zum Christentum. Den weitaus größten Teil bilden die orthodoxen Kopten. Rund 165.000 Ägypter sind koptisch-katholisch, etwas mehr als 50.000 römisch-katholisch. Neben religiösen Konflikten leidet Ägypten be-sonders unter einer schweren Wirtschaftskrise.

Jeder fünfte Ägypter lebt unter der Armutsgrenze, die Arbeitslosenquote liegt über zehn Prozent und fast die Hälfte der Bevölkerung kann nicht lesen und schreiben. Verunsichert durch die schwierige politische Situation und die schlechte Versorgungslage verlassen immer mehr Menschen, darunter viele Christen, das Land. Deshalb engagiert sich die katholische Kirche auch besonders im Bildungssektor und versucht vor allem jungen Menschen den Weg zu einer besseren Zukunft zu ebnen.

Martina Gnad / Bettina Tiburzy

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Ägypten – ein Land zwischen Hoffnung und Enttäuschung
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Fotos aus der Fotostrecke mit Bildunterschiften und Kontaktabzügen) (ZIP, 31.12 MB)
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missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer
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Patriarch Ibrahim Isaac Sedrak, Patriarch der koptisch-katholischen Kirche in Ägypten
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Plakat zum Monat der Weltmission 2013
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Christentum in Ägypten
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Audios

Prälat Dr. Klaus Krämer

... nimmt Stellung zu folgenden Fragen:

  • Was bedeutet der „Monat der Weltmission“ für missio?
  • Was ist das Thema in der diesjährigen missio-Aktion?
  • Warum jetzt Ägypten als Thema? Wie geht es den Christen dort überhaupt?
  • Wie hilft missio konkret vor Ort? Projekte?
  • In Ägypten herrscht doch zurzeit Chaos. Kann missio denn da überhaupt helfen? Kommen die Spenden wirklich an?
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© missio

Msgr. Joachim Schroedel

In zwei Audio-Beiträgen schildert der Leiter der deutschsprachigen Gemeinden in Ägypten, Msgr. Jochim Schroedel, die Situation seiner Glaubensschwestern und -brüder im Land am Nil.

  • "Stellung der Kirche in Ägypten"
  • "Die Zukunft der Kirche in Ägypten"
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© Hartmut Schwarzbach / missio

Dr. Maged Yanni

O-Ton 1:

  • “First of all, I have to admit that we have an education problem right now in Egypt. The system is not a good one and we all now this. The government knows that the system is not a good one, the public knows it. And we need really to do a revolution in the education system. Education is very important because you form the way people think, you form the way people behave. You put in them the values, the basics. What we aim to be the education in Egypt is the way that you help the child to be a creative one, a one who has a mind to think, to criticize, to put different solutions and choose the best solution and not to know things just by heart and to repeat them. No. We need to create a new generation and education is the key for this.”
  • Zunächst muss ich eingestehen, dass wir jetzt in Ägypten ein Ausbildung-Problem haben. Das System ist nicht gut und wir alle wissen das. Die Regierung weiß, dass das System nicht gut ist und die Öffentlichkeit weiß es (auch). Wir brauchen wirklich eine Revolution im Bildungssystem. Bildung ist sehr wichtig, weil es die Art wie Menschen denken formt. Man formt das Verhalten der Menschen. Man setzt Werte fest, die Grundlagen/das Wesentliche. Was wird als Bildung für Ägypten anstreben ist ein Weg einem Kind zu helfen ein kreatives Kind zu sein/werden, eines, das einen Verstand zum Denken hat, zum Kritisieren, zum Aufzeigen und Auswählen verschiedener Lösungen und nicht eines, das Dinge nur auswendig lernt und diese wiederholt. Nein. Wir müssen eine neue Generation bilden und Erziehung ist der Schlüssel dafür.

O-Ton 2:

  • “I’m afraid not as a Christian but as an Egyptian who believes in the civic society, who believes in citizen ship, who believes in democracy, who believes in the freedom of speech, freedom of religion. This is why I am a bit worried. Not being a Christian but being an Egyptian who wants his country to be a country, a free country where people can live freely, can express themselves freely, can believe what they want to believe. They can express their beliefs. This is what I am worried about.”
  • Als Christ habe ich keine Angst, aber als Ägyter, der an die Bürgergesellschaft, an die Staatsbürgerschaft, an Demokratie, Redefreiheit und Religionsfreiheit glaubt, schon. Darüber bin ich ein wenig besorgt. Nicht als Christ, sondern als Ägypter, der will, dass sein Land ein freies Land ist, wo die Menschen frei leben, sich frei ausdrücken und an das glauben können, was sie wollen. Dass sie ihrem Glauben Ausdruck verleihen können. Das besorgt mich.
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© Hartmut Schwarzbach / missio

Sr. Amira Ayoub

O-Ton 1:

  • « On essaie de leur donner un repas chaud à midi et puis, en ce qui concerne la sécurité, nous arrivons à les emmener, par exemple les jours de congé pour se détendre à l’école par des kermès, par des soirées et on leur assurent le départ et le retour pour qu’ils ne tombent pas dans une certaine dépression ou bien à une fatigue qui les perturbent. »
  • Deutsch: Wir versuchen ihnen eine warme Mahlzeit am Mittag zu geben. Und was die Sicherheit angeht, nehmen wir sie an freien Tagen mit, damit sie sich in der Schule entspannen können – durch den Besuch von Jahrmärkten, durch Abendveranstaltungen und wir gewährleisten/sichern ihnen die Abfahrt und die Rückkehr zu, damit sie nicht in eine Depression verfallen oder in eine Müdigkeit, die sie durcheinanderbringt.

O-Ton 2:

  • « Je voudrais d’abor qu’ils puissent vivre dans la liberté, sereinement, sans avoir peur de sortir. Avoir des sécurités. Deuxièment: qu’ils puissent aller dans une université aussi sans être embêter, sans que leurs parents les accompagnent parce qu’ils ont peur. Vivre d’une manière saine à propos de tout ce qui est quotidien – mais ils n’arrivent pas. Ils ont des problèmes graves, économiques (comme je l’ai dit avant, il y a du chômage). Je veux aussi que après avoir fini leurs études,’ils puissent trouver un travail. »
  • Deutsch: Ich möchte zunächst, dass sie in Freiheit leben können, in Ruhe, ohne Angst zu haben auszugehen. Dass sie sich sicher fühlen. Zweitens, dass sie die Universität besuchen können, ohne bedrückt zu sein, ohne dass ihre Eltern sie begleiten (müssen), weil sie Angst um sie haben. Dass sie gesund leben in Bezug auf alles, was den Alltag betrifft – aber sie schaffen es nicht. Sie haben große wirtschaftliche Schwierigkeiten (wie ich vorher schon sagte, sind sie von der Arbeitslosigkeit in Ägypten betroffen). Ich möchte auch, dass sie es nach dem Ende ihres Studiums schaffen eine Arbeit zu finden.

O-Ton 3:

  • « Une fois ils ont travaillé, eux aident les autres. Ils nous ont dit: Comme ils nous ont aidés maintenant à nous, nous on veut aider quelqu’un. Ca c’est très bon. Et ils peuvent acquérir des diplômes grâce à cet aide qui nous est venu. Et puis on arrive à approfondir leur foi. Parce qu’ils viennent à l’école et dedans il ya la cathédrale, des catéchèses – dans les écoles de nos gouvernement il n’y pas ca –la même religion et c’est fini et l’éducation on n’en parle pas. »
  • Einmal mit der Arbeit angefangen, helfen sie den anderen. Sie sagten (uns): So wie sie uns geholfen haben, werden wir auch jemandem helfen. Das ist sehr gut. Dank der Hilfe, die wir bekommen haben, können sie ein Diplom/eine Auszeichnung erwerben. Und wir haben auch erreicht ihren Glauben zu vertiefen. Denn in der Schule gibt es eine Kathedrale und Religionsunterricht. In unseren staatlichen Schulen gibt es das nicht – es ist ein Einheitsbrei, nur eine Religion zählt und über Erziehung wird nicht gesprochen.
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Videos

Ägypten - Land im Umbruch

Das Land am Nil befindet sich in einem schwierigen politischen Wandel. Der Film bietet eine kurze Einführung in das Leben der Menschen in Ägypten und den Umbruch, von dem auch die katholische Kirche Ägyptens betroffen ist. Obwohl sie zahlenmäßig nur eine kleine Gemeinschaft bildet, leistet sie mit ihren sozial-pastoralen Projekten einen großen Beitrag für Ägyptens Zukunft - besonders jetzt, in Zeiten der Krise. (7:33 Min. / Stand: 4. Juli 2013)

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Die Mutmacherin

Nach tagelangen Massenprotesten ist Präsident Mursi abgesetzt. Das Land am Nil steht vor einem schwierigen Umbruch. Niemand weiß, wie sich die Lage weiterentwickelt. Die katholische Kirche Ägyptens lässt die Menschen nicht im Stich. Ordensfrauen wie Schwester Naglaa stehen an der Seite derjenigen, die ohne Hilfe kaum Chancen auf ein menschenwürdiges Leben hätten. Sie unterstützt Kinder christlicher Familien. Damit sie ihren Traum von einer besseren Zukunft leben können. (4:20 Min. / Stand: 17. Juli 2013)

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Gerettet - die Geschichte von Hani und Nagat

Ungeliebt, verstoßen oder versteckt. Ein behindertes Familienmitglied ist für viele Ägypter ein Schandfleck. Nach dem Tod der Eltern sperrten Verwandte das geistig behinderte Geschwisterpaar Hani und Nagat Habib unter einem Treppenabsatz monatelang weg. Bis der Priester Boulos Nassief sie befreite. Heute leben die beiden in einer Gemeinschaft der Arche. Hier erfahren sie zum ersten Mal, was es heißt, geliebt zu werden.

(3:52 Min. / Stand: 24. Juli 2013)

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Gehörlos - aber nicht stumm

Pfarrer Boulos Nassief möchte gehörlosen Menschen aus der Isolation helfen. Eine schwierige Aufgabe, denn für viele Ägypter stellt eine Behinderung eine Strafe Gottes dar. Der Film berichtet über das Engagement des Priesters und zeigt, wie er Menschen mit einer Behinderung in einem von missio unterstützen Projekt zu mehr Selbständigkeit verhilft.

(3:24 Min. / Stand: 13. August 2013)

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„Die katholische Kirche Ägyptens ist in den letzten Jahren eher stärker geworden“

Monsignore Joachim Schroedel ist der Seelsorger für die deutschsprachigen Gemeinden im Nahen Osten. Seit 18 Jahren lebt er in Kairo. In einem Interview berichtetet der Priester von der zerbrechlichen Lage in Ägypten, einer zunehmenden Islamisierung, aber auch davon, dass besonders die Katholiken trotz aller Schwierigkeiten ihren Mut nicht verloren haben. (9:23 Min. / Stand: 18. Juni 2013)

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