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Erzbischof Joseph Coutts

Als Vorsitzender der pakistanischen Bischofskonferenz nimmt Erzbischof Joseph Coutts an der dritten außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema: „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“ teil, die vom 5.-19. Oktober im Vatikan stattfindet.

Mann mit drei Leidenschaften

Erzbischof Joseph Coutts© Bettina Tiburzy / missio

„Wir leben in permanenter Anspannung, nicht wissend, wann etwas passieren wird, nur, dass es wieder passieren wird.“ So fasst Erzbischof Joseph Coutts, Vorsitzender der pakistanischen Bischofskonferenz, die schwierige Lage der Christen in Pakistan zusammen. Doch trotz aller Herausforderungen in seiner Heimat hat sich Coutts immer eine Haltung der Offenheit und Dialogbereitschaft bewahrt.

Seit 2012 leitet er die Erzdiözese Karachi, der größten Metropole Pakistans im Süden des Landes. 1945 in Amritsar, Britisch-Indien, geboren, war er 1971 in Lahore zum Priester geweiht worden. Nach dem Studium in Rom und verschiedenen Lehrtätigkeiten wurde er 1988 zum Bischof von Hyderabad ernannt. Zehn Jahre später übernahm er die Leitung des Bistums Faisalabad. Für sein interreligiöses Engagement erhielt Coutts 2007 den Shalom-Preis für Gerechtigkeit und Frieden der Katholischen Universität Eichstätt.

„Das größte Problem, das wir in Pakistan haben, ist der wachsende islamische Extremismus, eine sehr extreme Form des Islams“, erklärt Coutts. „Das schafft eine Menge Probleme, nicht nur für die Christen, sondern für ganz Pakistan, für unsere Regierung und für die Menschen.“

Auch das in Pakistan existierende Blasphemiegesetz trägt zur Verunsicherung der Menschen bei. „Die jetzige Regierung schützt die Bürger nicht vor dem Missbrauch dieses Gesetzes, und auch die Regierungen davor taten es nicht“, kritisiert Coutts. Doch trotz wachsender Ängste vieler Christen ermutigt der Erzbischof sie stets, den Dialog mit allen zu suchen,die dafür offen sind. Dabei hebt der 69-Jährige hervor, dass die kirchlichen Einrichtungen, seien es Schulen, Krankenhäuser oder kirchliche Hilfsorganisationen, maßgeblich durch ihren Einsatz zu einem „Dialog des Lebens“ beitragen. „Unsere Einrichtungen stehen allen Menschen offen, gleich welchen Glaubens“, erklärt der Erzbischof, der auch Vorsitzender von Caritas Pakistan ist. „Das ist bereits die Grundlage eines lebendigen Dialogs.“

Bettina Tiburzy / Stand: 1. August 2014

Im Monat der Weltmission lädt missio traditionell Partner aus der Weltkirche nach Deutschland ein. In Gottesdiensten, die in vielen Gemeinden fast aller (Erz-) Bistümer stattfinden, feiern unsere Gäste mit Ihnen Eucharistie und stehen anschließend zum Gespräch über die Situation in Pakistan zur Verfügung. Ebenso besuchen unsere Gäste zum Teil Jugendgruppen, Schulen, Seniorenheim sowie andere Einrichtungen. Englischkenntnisse Ihrerseits sind für den direkten Austausch erwünscht; in einigen Fällen stehen auch Übersetzer/-innen bereit.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche vor Ort vorstellen und Ihnen ihre Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 1. August 2014

Erzbischof Joseph Coutts
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