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Inhalt

Schwester Robina Victor OP

Gast im Monat der Weltmission 2014

02.–05.10.2014 Bundesweite Eröffnung in Fulda
08.–16.10.2014 Bistum Mainz
18.–26.10.2014 Bistum Essen

Mit Mut und Geduld Werte vermitteln

Sr. Robina Victor OP© Hartmut Schwarzbach / missio

Allmorgendlich versammeln sich mehrere hundert Schülerinnen der katholischen „St. Catherine‘s High School“ in Faisalabad auf dem Innenhof des Schulgeländes zum Appell. Der Hof ist umgeben von hohen Mauern, bewaffnete Männer kontrollieren am Eingangstor der Mädchenschule, an der Schwester Robina Victor als Vizedirektorin arbeitet. „Die Mauern haben wir erst vor Kurzem erhöht“, berichtet die Dominikanerin, die ursprünglich aus Lahore stammt und in Faisalabad, Lahore und Rom studiert hat. Heute ist die 48-Jährige Provinz-Priorin ihres Ordens in Faisalabad und unterrichtet an St. Catherine’s. Im Hinblick auf die Sicherheitsmaßnahmen rund um ihre Schule erklärt sie: „Die sind sehr nötig in diesem Land. Denn es gibt hier Terrorismus. Pakistan ist nicht sicher, nicht für Christen und nicht für Muslime – für beide nicht. Sie haben icher von Malala gehört. Sie war Muslima.“

Jeder in Pakistan kennt Malala Yousafzai, eine Schülerin, die von den Taliban fast getötet worden wäre und die sich heute weltweit als Kinderrechtsaktivistin für das Recht auf Bildung stark macht. Bildung, meint Schwester Robina, sei eine der wichtigsten Grundlagen für die Entwicklung Pakistans. Und die Ordensfrau denkt dabei nicht allein an die Vermittlung von Schulwissen. Es gehe darum, Werte zu vermitteln und junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, erklärt sie. Wichtig ist ihr auch, das Umfeld ihrer Schüler mit einzubeziehen. „In unserer Schule haben wir christliche und muslimische Schülerinnen und Lehrerinnen. Und auch die Eltern sind Christen und Muslime. Wir alle arbeiten eng zusammen.“

Für die Christen in Pakistan sieht Schwester Robina besondere Herausforderungen. „Wir müssen in allen Bereichen des Lebens mit Ungerechtigkeiten fertig werden und leiden besonders stark unter Diskriminierungen.“ Doch Schwester Robina sieht sich keinesfalls in der Opferrolle. Mit Mut und Geduld will sie ihren Schülerinnen ein Vorbild sein: „Wir haben nichts zu fürchten, außer der Angst selbst.“

Bettina Tiburzy / Stand: 1. August 2014

Im Monat der Weltmission lädt missio traditionell Partner aus der Weltkirche nach Deutschland ein. In Gottesdiensten, die in vielen Gemeinden fast aller (Erz-) Bistümer stattfinden, feiern unsere Gäste mit Ihnen Eucharistie und stehen anschließend zum Gespräch über die Situation in Pakistan zur Verfügung. Ebenso besuchen unsere Gäste zum Teil Jugendgruppen, Schulen, Seniorenheim sowie andere Einrichtungen. Englischkenntnisse Ihrerseits sind für den direkten Austausch erwünscht; in einigen Fällen stehen auch Übersetzer/-innen bereit.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche vor Ort vorstellen und Ihnen ihre Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 1. August 2014

Schwester Robina Victor OP
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