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Inhalt

Samreen Mona Breen

Gast im Monat der Weltmission 2014

02.–05.10.2014 Bundesweite Eröffnung in Fulda
08.–16.10.2014 Bistum Limburg

Entschlossen, anderen zu helfen

Samreen Mona Breen© Hartmut Schwarzbach / missio

Der Angriff auf die christliche Joseph Colony in Lahore am 9. März 2013 veränderte Samreen Monas Leben. An diesem Tag steckt eine aufgebrachte Menschenmenge die Häuser der Christen in Brand. Der Anlass: ein Streit zwischen zwei Freunden, der eine Christ, der andere Muslim.Plötzlich verbreitet sich das Gerücht, der Christ habe den Islam beleidigt – Blasphemie. Danach gerät die Lage völlig außer Kontrolle. Fast 200 Häuser brennen nieder. Wie durch ein Wunder kommt niemand ums Leben.

In Windeseile spricht sich die Nachricht in Lahore um. Die Christen Lahores sind schockiert, auch Samreen Mona. Zu dieser Zeit arbeitet die 29-Jährige bei einer muslimischen Organisation. Spontan entscheidet sie sich zu helfen und bietet sich als Freiwillige an. Das Leid der Familien berührt sie so stark, dass sie ihre Arbeit aufgibt und eine Stelle bei der katholischen Kirche annimmt, um die Menschen in der Joseph Colony zu betreuen. Ihre besondere Fürsorge gilt dabei den Kindern und Jugendlichen. „Sie müssen lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Viele träumen davon, einen guten Beruf zu finden. Ein Mädchen vertraute mir an, sie möchte Ärztin werden. Doch es gibt niemanden, der sie unterstützt“, erklärt Samreen. „Ich möchte ihnen helfen, ihre Träume zu verwirklichen.“

Schon von Weitem begrüßen die Bewohner der Joseph Colony Samreen, wenn sie durch die engen Gassen geht. Die Häuser hat die Regierung schnell wieder aufbauen lassen. Doch der Schock des Angriffs ist noch lange nicht überwunden. Und viele andere Probleme kommen hinzu. Manche der Jugendlichen nehmen Drogen. Vielen fehlt das Geld für eine gute Ausbildung. Ehepaare streiten sich und suchen Hilfe. Dasein, zuhören, Beratung anbieten, einen neuen Weg eröffnen – das macht Samreen. „Es ist immer eine Herausforderung“, sagt sie über ihre Arbeit. „Christen in Pakistan müssen Überlebenskämpfer sein und viel in sich und andere investieren.“ Samreen Mona lebt vor, wie das geht.

Susanne Kruza / Stand: 1. August 2014

Im Monat der Weltmission lädt missio traditionell Partner aus der Weltkirche nach Deutschland ein. In Gottesdiensten, die in vielen Gemeinden fast aller (Erz-) Bistümer stattfinden, feiern unsere Gäste mit Ihnen Eucharistie und stehen anschließend zum Gespräch über die Situation in Pakistan zur Verfügung. Ebenso besuchen unsere Gäste zum Teil Jugendgruppen, Schulen, Seniorenheim sowie andere Einrichtungen. Englischkenntnisse Ihrerseits sind für den direkten Austausch erwünscht; in einigen Fällen stehen auch Übersetzer/-innen bereit.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche vor Ort vorstellen und Ihnen ihre Sorgen und Nöte näherbringen.

Downloads

Gäste-Flyer (PDF): Stand 1. August 2014

Samreen Mona Breen
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