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Erzbischof Sebastian Francis Shaw OFM

Gast im Monat der Weltmission 2014

02.–05.10.2014 Bundesweite Eröffnung in Fulda

Der Mutmacher

Erzbischof Sebastian Francis Shaw OFM© Hartmut Schwarzbach / missio

Eigentlich hätte Sebastian Shaw Offizier in der pakistanischen Marine werden sollen. Doch am Tag des Vorstellungsgesprächs zog es ihn in die Kathedrale von Karachi. Er verpasste den Termin bei der Navy und entschied sich für einen anderen Weg. Zuerst arbeitete Shaw als Lehrer, trat dann in den Orden der Franziskaner ein. Seit November 2013 leitet Sebastian Shaw das Erzbistum Lahore als Erzbischof.

Zuvor hatte Shaw die älteste Diözese Pakistans bereits vier Jahre als Administrator geführt – in einer Zeit, in der sich die Lage für alle religiösen Minderheiten im Land stetig verschlechterte. Als größtes Problem im Land sieht der 56-Jährige die wachsende religiöse Intoleranz. „Die Leute müssen einander als Menschen akzeptieren und nicht aufgrund der Religion“, sagt der Erzbischof. „Wenn religiöse Angelegenheiten separat von staatsbürgerlichen behandelt würden, könnten die Probleme gelöst werden.“

Einen seiner schlimmsten Tage erlebte Shaw, als im März 2013 fast 200 Häuser christlicher Familien in Lahore niedergebrannt wurden. Unmittelbar nach dem Anschlag auf die Joseph Colony ging Shaw zu den betroffenen Menschen, fand tröstende Worte und machte den Menschen Mut. „Die Menschen haben Angst“, sagt Shaw. „Doch in Angst zu leben, kann zu noch mehr Frustration und Unsicherheit führen.“

Für den Erzbischof ist klar, dass die Christen sich nicht zurückziehen dürfen, sondern mit allen friedliebenden Kräften im Land Dialog führen müssen. „Der Dialog kann eine Tür öffnen“, sagt Shaw. So hält er engen Kontakt zum Großimam von Lahore und anderen Religionsführern.

Seinen Katholiken möchte der engagierte Erzbischof vor allem Zuversicht vermitteln. „Wir sind eine junge Kirche. 125 Jahre alt. Dies ist die vierte Generation. Wir sind hier geboren. Dies ist unser Land“, sagt er.

Erzbischof Shaw wünscht sich: „Christen sollten als gleichwertige Bürger Pakistans akzeptiert werden.“

Bettina Tiburzy / Stand: 1. August 2014

Im Monat der Weltmission lädt missio traditionell Partner aus der Weltkirche nach Deutschland ein. In Gottesdiensten, die in vielen Gemeinden fast aller (Erz-) Bistümer stattfinden, feiern unsere Gäste mit Ihnen Eucharistie und stehen anschließend zum Gespräch über die Situation in Pakistan zur Verfügung. Ebenso besuchen unsere Gäste zum Teil Jugendgruppen, Schulen, Seniorenheim sowie andere Einrichtungen. Englischkenntnisse Ihrerseits sind für den direkten Austausch erwünscht; in einigen Fällen stehen auch Übersetzer/-innen bereit.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der Kirche vor Ort vorstellen und Ihnen ihre Sorgen und Nöte näherbringen.

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Gäste-Flyer (PDF): Stand 1. August 2014

Erzbischof Sebastian Francis Shaw OFM
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