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Leitwort des missio-Präsidenten Prälat Dr. Klaus Krämer zum Monat der Weltmission

Prälat Dr. Klaus Krämer

Ob es in Pakistan überhaupt Christen gebe, werde ich manchmal gefragt, wenn es um das Partnerland der diesjährigen Aktion zum Sonntag der Weltmission geht. Die Nachrichten, die uns aus Pakistan erreichen, sind eindeutig: das Rückzugsgebiet extremistischer Terroristen, in dem blutige Machtkämpfe zwischen Regierung und Opposition Zehntausende das Leben kostet. Eine Gesellschaft, in der Minderheiten immer häufiger angegriffen werden, Christen, Hindus genauso wie Mitglieder islamischer Minderheiten, und ein Blasphemie-Gesetz, das dazu missbraucht wird, Streitereien auszufechten und missliebigen Personen eine Straftat anzuhängen.

Kann unter diesen Bedingungen der Glaube leben, lebendige Kirche wachsen? Ja, sagen unsere kirchlichen Partner in Pakistan und sind dankbar darüber, dass ihr Land in diesem Jahr im Mittelpunkt der Solidaritätsaktion der Katholiken im Oktober steht.

arrowEuer Kummer wird sich in Freude verwandelnarrow

(Joh 16,20b)

Selten haben wir eine solche Glaubensfreude und Begeisterung erlebt, berichten die missio-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Pakistan in der Vorbereitung der Aktion besucht haben. Selten hatten wir das Gefühl, dass unsere Anwesenheit und unser Interesse so wichtig für die Christen vor Ort sind. Immer wieder hörten sie von ihren Gesprächspartnern: „Wir sind stolz, Christen in Pakistan zu sein“.

Auf die Frage, was sie sich für Pakistan wünsche, antwortete eine junge Christin, sie wünsche sich die Freiheit, die sie in anderen katholischen Ländern erlebt habe. Die Freiheit, sich auszudrücken, den eigenen Glauben zu leben, Gott im Gottesdienst nahe zu kommen, wann und wo auch immer sie wolle. „Eure Kirchen sind 24 Stunden geöffnet und ihr seid sicher. Wie glücklich ihr seid.“ Die Antwort stimmt nachdenklich.

Auf den Webseiten zum Monat der Weltmission 2014 können Sie lesen, wie die Christen in Pakistan die Herausforderung meistern, ihren Glauben zu leben. Lernen Sie Ordensfrauen kennen, die gegen menschenverachtende Traditionen eintreten, Bischöfe, die im Einsatz für die Menschen ihr Leben riskieren und Menschen, die an der Idee des Dialogs festhalten, auch wenn dies in einer sich radikalisierenden Gesellschaft immer mehr Mut erfordert.

Gemeinsam mit unseren pakistanischen Partnern, von denen einige im Oktober in deutschen Diözesen zu Gast sein werden, lade ich Sie ein: Machen Sie den 26. Oktober zu einem Fest der Weltkirche und der Solidarität. Informieren Sie sich, bringen Sie die Anregungen aus diesem Heft in ihre Gemeinde ein, beteiligen Sie sich an der missio-Gebetskette für Christen in Pakistan.

Allen, die durch ihr Engagement ein Zeichen der Verbundenheit mit den Christen in Pakistan setzen, sage ich schon jetzt herzlichen Dank.

Prälat Dr. Klaus Krämer,
missio-Präsident

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