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Inhalt

Das Video führt inhaltlich in die Aktion zum Thema Religionsfreiheit ein und zeigt, wie interessierte Gruppen diese Aktion praktisch durchführen können. (5:44 Min. / 2014)

Mauern einreißen

Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht

In vielen Ländern der Erde sind Angehörige religiöser Minderheiten wegen ihres Glaubens Opfer von Diskriminierung und Bedrängnis. Ihre Religionsfreiheit wird missachtet, da ihre Religionszugehörigkeit als Grund für Ausgrenzung und Benachteiligungen benützt und politisch instrumentalisiert wird. Verletzung der Religionsfreiheit ist die Verletzung eines Menschenrechts. In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ist sie folgendermaßen verankert:

„Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen”.

Das Menschenrecht Religionsfreiheit ist kein Exklusivrecht für Christen – dies unterstreichen auch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in ihrem „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ aus dem Jahr 2013:

„Religionsfreiheit steht allen Menschen zu. Wir sind überzeugt, dass Gott alle Menschen mit einer unverlierbaren und unantastbaren Würde ausgezeichnet hat. In ihr gründet das Recht eines jeden, die religiöse Wahrheit zu suchen und zu bekennen. Wer den Menschen dieses Recht bestreitet, stellt sich letztlich gegen Gott selbst”.

An vielen Orten der Welt wird die Erfahrung gemacht: Wo die Religionsfreiheit bedroht ist, ist auch die Freiheit anderer Menschenrechte bedroht. Es steht nicht im Widerspruch zu diesem Engagement der Kirchen für die religiöse Freiheit aller, wenn wir uns zu unserem Auftrag bekennen, den christlichen Glaubensgeschwistern, die Opfer von Bedrängnis werden, besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden.

missio bringt diese Verbundenheit auf viele Wegen zum Ausdruck: Mit dem neuen missio-Format „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ können Christen Gebetssolidarität üben. Die missio-Projektarbeit unterstützt die Arbeit von Projektpartnern unter anderem im interreligiösen Dialog. Gesellschaftspolitisch setzt sich missio in Deutschland für bedrängte religiöse Minderheiten ein – zum Beispiel mit Publikationsreihen wie „Länderberichte Religionsfreiheit“ oder „Menschenrechtsstudien“.

missio wendet sich in diesem Jahr im Rahmen der jährlichen Aktion zum Monat der Weltmission dem Beispielland Pakistan zu. Ein Problem des Landes: Christen, gemäßigte Muslime, Hindu und andere religiöse Minderheiten geraten dort durch den Missbrauch der sogenannten Blasphemiegesetze (Gotteslästerungsgesetze) für private, politische und ökonomische Interessen unter starken Druck. missio fordert die Abschaffung dieser Gesetze, unter der Angehörige aller Religionen leiden.

Gleichzeitig setzt sich missio für die Freilassung der Christin Asia Bibi ein, die vor fünf Jahren in Pakistan nach einem Streit am Arbeitsplatz auf der Grundlage dieser Blasphemiegesetze verhaftet und im November 2010 zum Tode verurteilt wurde. Ende Mai 2014 ist ein Berufungsverfahren gegen dieses Urteil erneut verschoben worden.

Mauern einreißen

Mit dieser leicht durchführbaren Aktion möchte missio viele Menschen auf die Bedeutung der Religionsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht aufmerksam machen. Gleichzeitig lädt missio dazu ein, sich für Menschen einzusetzen, die aufgrund ihres Glaubens zu Opfern von Diskriminierung und Gewalt werden.

Im Lied "Ich will glauben" ...

... geht es um die Unfreiheit, seinen eigenen Glauben öffentlich bekennen zu können. Das Lied begleitet und unterstützt die Durchführung der Mauer-Aktion. Das symbolische Aktionselement „Mauer“ wird aufgegriffen, wenn im Lied zur Solidarität aufgerufen und zum Mit-Singen und Mit-Machen eingeladen wird: „Reißt sie ein, die Mauern“.

Sie benötigen einen Flash-Player um diesen Film zu sehen.

Was ist das Ziel dieser Aktion?

Wir möchten bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, möglichst viele Unterschriften zur Freilassung von Asia Bibi und der Abschaffung der Blasphemiegesetze in Pakistan sammeln, die an die Bundesregierung übergeben werden. Machen Sie mit bei unserer Unterschriftenaktion!

Weitere Informationen zur Aktion erhalten Sie in den nachfolgenden Materialien:

Downloads

Aktionsbroschüre (PDF, 1.95 MB)
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Lied "Ich will glauben"
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