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Inhalt

Monat der Weltmission 2015 stellt Kirche in Tansania vor

„Verkündet sein Heil von Tag zu Tag“ (Psalm 96,2). So lautet das Leitwort der missio-Jahresaktion 2015. Doch was genau bedeutet Verkündigung heute in einem afrikanischen Land wie Tansania? 50 Jahre nach dem 2. Vatikanischen Konzil zeigen Männer und Frauen der Kirche Tansanias durch ihr konkretes Handeln und ihre Überzeugungen, welche Antworten sie auf diese Frage geben.

Tansania mit seinen Naturwundern, dem Kilimanjaro, der Serengeti und der Tropeninsel Sansibar, ist ein Land, welches wie kein anderes das Afrikabild vieler Menschen in Deutschland prägt. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 zählt Tansania zu einem der wirtschaftlich und politisch stabilsten Länder in der Region. Und doch gehört das ostafrikanische Land gleichzeitig zu einem der ärmsten der Welt.

Hier können sie ein Video zum Monat der Weltmission 2015 sehen.
Video-Botschaft zum Monat der Weltmission 2015.© missio / Hartmut Schwarzbach

Deutsche Missionsgeschichte

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts engagieren sich deutsche Missionare in Ostafrika. Zu einem der ersten Orden gehörten die Benediktiner, die auch heute noch präsent sind, wie beispielsweise in der Abtei Ndanda im Süden Tansanias. Dort betreibt der Orden ein großes Krankenhaus und ein Programm, das Menschen hilft, mit HIV ein gutes Leben führen zu können.

Partnerschaften mit deutschen Diözesen

Seit den ersten Anfängen kirchlichen Lebens in Tansania wurde die pastorale Arbeit deutscher Missionare von Deutschland aus intensiv unterstützt. Bis heute zeugen viele weltkirchliche Partnerschaften in deutschen Diözesen und Pfarrgemeinden von einer engen Verbundenheit der katholischen Kirche in Deutschland und in Tansania.

© missio / Hartmut Schwarzbach

Pastoral unter den Massai

Die Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist (Spiritaner) schlug Ende des 19. Jahrhunderts den Weg in den Norden Tansanias. Heute noch sind sie dort aktiv, wie beispielsweise Pater Renatus Karumuna, der nahe der Grenze zu Kenia eine Massai-Gemeinde betreut.

Und auch der Schwesternorden der „Oblate of the Assumption“, der in der Diözese Arusha tätig ist, engagiert sich für das Nomadenvolk. „Hingehen, wo Gott leidet, weil der Mensch leidet.“ So beschreibt ihre Ordensoberin für Tansania, Schwester Leah Kavugho, was sie unter Verkündigung versteht. Die Ordensfrau ist auf dem diesjährigen Aktionsplakat zu sehen.

Schwester Leah, die ursprünglich aus dem Kongo stammt, arbeitet seit über zehn Jahren mit den Massai im Norden Tansanias. Sie setzt sich für die Förderung von Frauen und Mädchen ein. Besonders dafür, dass Mädchen zur Schule gehen können und nicht schon als Kinder verheiratet werden.

Spannungen auf Sansibar

Auch auf dem Inselarchipel Sansibar setzt sich die Kirche für die Entwicklung von Mädchen und Frauen in einem multireligiösen Umfeld ein. Hier leitet Schwester Yusta Tesha das Entwicklungsbüro des Bistums. In den ländlichen Regionen hat sie Frauengruppen gegründet, die gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und mit dessen Verkaufserlös die Frauen ihre Kinder zur Schule schicken können.

Große Sorge bereitet heute der Einfluss radikaler islamistischer Gruppen, die auf der überwiegend von Muslimen bewohnten Insel Sansibar stark an Einfluss gewinnen. Mit Terroranschlägen auf Christen und moderate Muslime versuchen sie, das friedliche Zusammenleben der Religionen zu zerstören.

© missio / Hartmut Schwarzbach

Gleichzeitig strebt der Inselarchipel nach mehr Unabhängigkeit von Tansania. Das Verhältnis zwischen den 1964 vereinten Landesteilen Festland (Tanganjika) und Sansibar ist immer wieder Gegenstand hitziger innenpolitischer Diskussionen. Besonders vor Wahlen kam es deswegen häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen politischer Gruppen auf Sansibar.

Doch trotz Bedrohung und Spannungen engagiert sich die Kirche auf Sansibar für ein friedliches Zusammenleben und den interreligiösen Dialog, wie der Einsatz von Schwester Yusta Tesha und des Bischofs von Sansibar, Augustine Shao, zeigt.

Eröffnung der missio-Aktion in Dresden

Die bundesweite Eröffnung der missio-Aktion findet in diesem Jahr vom 9.-11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen statt. Teilnehmen werden auch zehn Gäste aus Tansania, die anschließend in den Diözesen über ihre Arbeit in Gemeinden, Schulen und Verbänden berichten werden.

Mehr Informationen zum Monat der Weltmission

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Grundlagentexte

Jedes Jahr rufen der Hl. Vater, die deutschen Bischöfe und missio-Präsident Prälat Klaus Krämer zur Unterstützung des Monats der Weltmission auf. Sie laden uns ein, gemeinsam den Blick auf das Engagement der Christinnen und Christen in Tansania zu lenken.

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Verkündet sein Heil von Tag zu Tag. (Ps 96,2)
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Gebetsaktion

Die Heilige Schrift ist fast 2000 Jahre alt. Doch ihre Botschaft ist oft brandaktuell. Was bedeutet „sein Heil zu verkünden“ heute? Was bedeutet es für Sie, Gottes Botschaft heute zu leben – ganz konkret – #vonTagzuTag?

Lassen Sie es uns wissen!
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Liturgische Hilfen

Für die Gestaltung der Gottesdienste am Weltmissionssonntag haben wir für Sie – wie jedes Jahr – unsere Liturgischen Hilfen erstellt.

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Augenblick mal!

Prälat Krämer zum Monat der Weltmission
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Sr. Leah Kavugho OA
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Unsere Gäste im Monat der Weltmission

Zahlreiche Gäste aus Tansania werden vom 9. bis 25. Oktober 2015 in deutschen Diözesen für missio unterwegs sein, um über ihre Arbeit zu berichten.

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Filme & Multimedia

In fünf Filmbeiträgen thematisiert missio die Situation der katholischen Kirche in Tansania. Ebenfalls bieten wir Ihnen hier Fotosstories an.

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Plakat zur Jugendaktion im Monat der Weltmission 2015

„Made in Tanzania“

Die Jugendaktion zum Monat der Weltmission
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Diözesanadministrator Andreas Kutschke, missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer
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Eröffnung des Monats der Weltmission im Bistum Dresden-Meißen

Wir freuen uns, dass die diesjährige Eröffnung der missio-Aktion zum Monat der Weltmission im Bistum Dresden-Meißen stattfindet.

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Plakat zum Monat der Weltmission 2015, Schwerpunktland Tansania
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Das Plakat

Hintergrundinformationen zum Plakatmotiv »Verkündet sein Heil von Tag zu Tag« (Ps 96,2) im Monat der Weltmission 2015.

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Ein Drittel der Massai in diesen Dörfern gehört dem christlichen Glauben an. Es gibt sogar einige Massai-Katechisten.
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Gefangen in der Tradition

Als Isina aus ihrem Dorf flieht, weiß sie, dass sie ihre Familie vielleicht nie wiedersehen wird. Doch daran denkt das Mädchen jetzt nicht. Sie will einfach nur weg von ihrem Vater und dem, was er für ihre Zukunft entschieden hat.

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Blick auf die historische Altstadt von Sansibar, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.
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Schatten im Tropenparadies

Lange galt Sansibar als Sinnbild religiöser Toleranz. Doch nach einer Serie von Anschlägen auf Christen ist die Harmonie gestört. Sansibars Katholiken sind verunsichert. Entmutigen lassen sie sich trotzdem nicht.

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Gott segne Afrika: Die Worte, die das Kreuz am Strand von Bagamoyo zieren, erinnern an die Ankunft der ersten Missionare in Ostafrika 1868.
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Christen zwischen Sansibar und Serengeti

Die Missionsgeschichte Tansanias begann in Bagamoyo, wo einst Sklaven auf arabische Segelschiffe gepfercht wurden. Damals befreite die Kirche die Sklaven, heute geht es ihr um die Befreiung aus Armut und Unwissenheit.

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Kleine Christliche Gemeinschaften in Tansania

Für Fr. Anthony Makunde steht fest: Es reicht nicht, die KCG als Angebot für die Laien zu fördern. Um lokale Kirche zu sein, müssen Priester und Ordensleute sich als ein Teil der KCG begreifen. Ein Interview.

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Vor dem Eingang des Hildesheimer Doms aus Anlass des Bistumsjubiläum.

„Mauern einreißen”

Denn Religionsfreiheit ist weiterhin ein Menschenrecht!
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Downloads

Mit zahlreichen Downloads unterstützen wir Sie in Ihrer Arbeit zum Monat der Weltmission. Sie finden hier Plakat, Anregungen zur Liturgie, allgemeine Informationen über Tansania und vieles mehr.

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Newsletter

Unser Newsletter zum Monat der Weltmission informiert sie zeitnah über alle wichtigen Dinge anlässlich der größten Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit.

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Was ist der Monat der Weltmission?

Wie ist er entstanden? Was feiern wir am Sonntag der Weltmission? Was macht missio im Kampagnenmonat Oktober? Vier Fragen und Antworten erläutern Ihnen den Hintergrund zum Monat der Weltmission.

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Zur Vorbereitung des Weltmissionsmonats in diesem Jahr waren Anthony Makunde aus Tansania (MItte) und Werner Meyer zum Farwig von missio Aachen (links) mit Ulrich Clausen, dem missio-Beauftragten des Bistums, unterwegs.

Von den Christen in Tansania lernen

Vorbereitung des Weltmissionsmonats im Bistum Dresden-Meißen
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Länderbericht Religionsfreiheit: Tansania

Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1961 gilt Tansania als ein Stabilitätsanker in der von vielen verschiedenen Konflikten geprägten ostafrikanischen Region. Die friedliche Koexistenz der beiden großen Religionen und unterschiedlichen Kulturen wurde oft als Musterbeispiel für Pluralismus und religiöse Toleranz gerühmt.

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Menchenrechtsstudie 60: Tansania - Muslimisch-christliche Beziehungen auf Sansibar im Wahljahr 2015 - Religionspolitik und interreligiöse Spannungen
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Tansania - Muslimisch-christliche Beziehungen auf Sansibar im Wahljahr 2015

Die Studie deutlicht das Verhältnis vom christlich dominierten Festlandtansania zum überwiegend muslimischen geprägten Sansibar als neuralgischen Punkt für ein weiterhin friedliches Zusammenleben der Menschen in Tansania.

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Forum Weltkirche

Das Magazin "Forum Weltkirche" hat in der Ausgabe 3-2015 das Land Tansania als Schwerpunkt und beleuchtet mit vier Artikeln die Situation der Katholiken in dem ostafrikanischen Land.

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Mehr Informationen zu Tansania

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Factsheet

Sie erhalten in unserem Factsheet "Tansania" zahlreiche Informationen über Land und Ortskirche sowie ausgewählte Linktipps.

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Projektübersicht

Mit zahlreichen Projekten unterstützt missio die Ortskirche im Tansania. Eine Auswahl dieser Projekte, für die wir gerne auch Ihre Spenden entgegen nehmen, finden Sie hier.

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"Augenblick mal!" in den NRW-Lokalradios

Mo., 29. September, bis Sa., 4. Oktober: 5.45 bzw. 6.15 Uhr
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Kollekte am Sonntag der Weltmission

Menschen auf der ganzen Welt sind am Sonntag der Weltmission (25. Oktober 2015) im Gebet miteinander verbunden. In allen katholischen Gemeinden der Welt wird an diesem Tag Kollekte für die Ärmsten gehalten. Damit ist dieser Sonntag die weltweit größte Solidaritätsaktion der Katholiken. Unsere Hilfe und Solidarität wird auch dringend gebraucht: Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befinden sich in den ärmsten Ländern der Welt. Hilfe für die dortigen Ärmsten ist durch die weltweite Solidarität der Christen möglich.

Für Ihre großzügige Spende danken wir herzlich!

© 2009-2016 missio Aachen