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"Augenblick mal!" am Donnerstag, 15. Oktober 2015

© Montage: R. Simon / missio

Bischof Augustine Shao von Sansibar

Guten Morgen, ich bin Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes missio in Aachen. In dieser Woche stelle ich Ihnen Christen vor, die im Oktober zum Monat der Weltmission in Deutschland aus ihrer Heimat Tansania berichten. Heute ist es Augustine Shao, der katholische Bischof der wunderbaren Touristeninsel Sansibar. Fast 99 Prozent der Einwohner sind Muslime, die bisher mit der kleinen Minderheit der Christen friedlich zusammengelebt haben. Jetzt aber möchten Islamisten aus Sansibar einen unabhängigen Staat machen. Sie glauben, dass die Christen Gegner der Unabhängigkeit sind. Deshalb verübten die Islamisten Anschläge. Wie Bischof Shao berichtet, belastet dies das Miteinander der Muslime und Christen:

"Nach dem Mord an einem Pfarrer und dem Niederbrennen der Kirche wurde das Verhältnis sehr angespannt. Viele Christen hatten Angst. Einige verließen die Insel. Doch wir stehen fest zusammen, ermutigen die Leute, nicht zu gehen. Wir haben das Recht auf Sansibar zu leben wie jeder andere auch."

Zum Glück sieht das auch die große Mehrheit der Muslime auf Sansibar so. Wie so oft in der Welt sind gemäßigte Muslime und Christen gemeinsam Opfer von Extremisten. Gegen Extremisten helfen nicht allein offizielle Gespräche, sondern die Begegnung im Alltag. Deshalb baut Bischof Shao auf Sansibar eigene Schulen. Und selbstverständlich werden dort christliche und muslimische Schüler gemeinsam unterrichtet:

"Den Kindern geht es um Freundschaft. Wenn Kinder zusammen spielen, essen, lesen, Dinge zusammen tun, dann ist das für uns Dialog."

Bischof Shao hat Recht. Davon können auch wir in Deutschland lernen, gerade jetzt, wo wir so viele Flüchtlinge zu integrieren haben. Der Dialog beginnt in der Nachbarschaft. Dort müssen Freundschaften entstehen. Das ist bei uns nicht anders als in Sansibar.

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