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"Augenblick mal!" am Samsag, 17. Oktober 2015

© Montage: R. Simon / missio

Heute ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut, den die Vereinten Nationen 1992 eingeführt haben. Armut hat viele Gesichter. Menschen, die in Armut leben müssen, sind vielen Krankheiten oft hilflos ausgeliefert. In Afrika sind viele Menschen HIV-positiv. Doch gerade in Afrika können sich viele Betroffene eine Behandlung nicht leisten.

Allein in Tansania leben 1,8 Millionen Menschen mit dem lebensbedrohlichen HIV-Virus. Ihnen hilft die katholische Kirche. In der Gemeinde Ndanda zum Beispiel mit 26.000 Einwohnern haben Ordensschwestern und Ordensbrüder ein Krankenhaus aufgebaut. Sie bieten den infizierten Männern und Frauen eine kostenlose Behandlung mit lebenserhaltenden Medikamenten. Außerdem haben sie eine Selbsthilfegruppe für HIV-positive Menschen gegründet. Solche Gruppen und die Beteiligung der Kranken an der Behandlung sind wichtig, weil AIDS und die Infektion mit dem HIV-Virus zu lange ein Tabu war.

Schwester Mary Nandonde arbeitet in diesem UZIMA-Projekt, das von missio unterstützt wird. Durch die Arbeit der Kirche in Tansania hat sich viel geändert: „Am Anfang war es für HIV-Patienten schwer, offen zu sein. Sie versteckten ihre Krankheit. Doch als sie sahen, dass es vielen wieder besser ging, begannen sie offen darüber zu sprechen. Heute sind viele selbst Freiwillige.“

Das imponiert mir am meisten an dieser Arbeit der Kirche in Tansania. Die Patienten werden wert-geschätzt und ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert. Der Kampf gegen die Armut in aller Welt und ihre Folgen gelingt viel besser, wenn die Betroffenen nicht nur Empfänger von Hilfe sind, sondern selbst aktiv werden können, um ihre Lage zu verbessern. Auch darüber berichten Männer und Frauen der Kirche aus Tansania, die wir von missio im Oktober nach Deutschland zum Monat der Weltmission eingeladen haben.

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