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Fr. Anthony Makunde

Gast im Monat der Weltmission 2015

09.–11.10.2015 Bundesweite Eröffnung in Dresden
12.–18.10.2015 Bistum Hildesheim
19.–25.10.2015 Bistum Rottenburg-Stuttgart

Visionär der lokalen Kirchen

Fr. Anthony Makunde
Fr. Anthony Makunde© privat

Der tansanische Pfarrer Anthony Makunde ist ein entschiedener Verfechter „Kleiner Christlicher Gemeinschaften“ (KCG). Eine KCG besteht in Tansania aus acht bis zwölf Familien, die gemeinsam ihren Glauben an Jesus Christus leben. Bereits seit den 70er-Jahren gibt es KCG in dem ostafrikanischen Land. „Sie sind der Mittelpunkt aller Aktivitäten in der Pfarrgemeinde“, erklärt Makunde, der in seiner 19 Außenstationen umfassenden Gemeinde froh ist um die Mitarbeit der Katechisten und KCG-Leiter. Neben der Gestaltung geistlichen Lebens in der Nachbarschaft ist die KCG auch ein Ort, um ganz konkrete Hilfe zu organisieren, beispielsweise bei Krankheit oder Hunger

Für den früheren Generalsekretär der Tansanischen Bischofskonferenz steht jedoch fest: Es reicht nicht, die KCG als Angebot für die Laien zu fördern. „Manchmal lehnen wir uns zurück und sind damit zufrieden, dass die KCG aktiv sind“, kritisiert er. Doch die KCG seien eben kein Instrument, um die „administrativen Aufgaben zu erleichtern“. Seine Idee ist es, die KCG als eine lokale Kirche zu entwickeln. „Keine Kirche für die Laien, sondern eine Kirche der Priester, Ordensleute und Laien“, sagt Makunde.

„Kollekte, Putzdienst – die 'Kleine Christliche Gemeinschaft' als Komfortzone der Priester. Das ist nicht unsere Vision.“

Deshalb ist die Einbeziehung der Priester und Ordensleute auch eine Herausforderung für den 52-Jährigen, gerade auch in seiner Eigenschaft als Diözesankoordinator für die Weiterbildung der Priester, Ordensleute und Laien der Diözese Mbeya im Westen Tansanias.

Besondere Herzensanliegen sind ihm auch die Stärkung der Laien und die Ausbildung der Katechisten. Die zweijährige Ausbildung, die die Katechisten in Tansania früher durchliefen, musste wegen fehlender finanzieller Mittel auf einen dreimonatigen Vollzeitkurs zusammengestrichen werden. „Insgesamt ist der Wissensstand der Laien sehr niedrig“, erklärt Makunde. Gerade auf dem Land sei es schwer, Zugang zu Material zu bekommen; viele könnten zudem kein Englisch lesen. Deshalb appelliert er: „Die Laien brauchen unsere Unterstützung.“

missio unterstützt die Ausbildung der Katechisten und die pastorale Begleitung „Kleiner Christlicher Gemeinschaften“ in der Diözese Mbeya.

Text: Nadine Ortmanns

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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Fr. Anthony Makunde
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