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Pfr. Georg Aßmann

Gast im Monat der Weltmission 2015

19.–25.10.2015 Bistum Münster

„Meine Motivation sind die Jugendlichen“

Pfr. Georg Assmann
Pfr. Georg Aßmann© privat

Vom unteren Niederrhein ins Massai-Land: Den Sprung in ein ganz anderes Leben hat Pfarrer Georg Aßmann 2001 unternommen. Seitdem ist er der erste Pfarrer der neu gegründeten St.-Josef-Gemeinde in Landanai im nördlichen tansanischen Bundesland Manyara. Die Katholiken sind dort in der Minderheit, die einzelnen Stationen der Gemeinde liegen weit voneinander entfernt.

Doch das sind nicht die größten Herausforderungen, mit denen der Pfarrer konfrontiert wird: Die auf dem Gemeindegebiet liegenden Halbedelsteinminen locken viele Menschen an, deren Erwartungen jedoch schnell enttäuscht werden. Katastrophale Arbeitsbedingungen und spärliche Erträge lassen sie verarmen und zu Drogen greifen. Wasserknappheit sorgt für Spannungen zwischen Viehhirten und ansässigen Bauern. „Um einige Bergquellen gibt es regelrechte Schlachten“, berichtet Aßmann.

Eines der größten Probleme aber sei die mangelhafte Bildung. In der traditionellen „Erzählkultur“ der Massai werde kaum Wert auf schulische Ausbildung gelegt. „In all diese Probleme bin ich als Pfarrer involviert“, sagt der 61-Jährige.

„Für Fragen zur Landwirtschaft oder Viehzucht stehen viele Hilfsorganisationen zur Verfügung. Unsere Aufgabe ist es, zusammen das Christsein zu leben.“

Besonders am Herzen liegt ihm die 2003 gegründete Schule für ältere Massai-Jungen, deren Direktor er ist. Dort erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich in nur drei Jahren auf die staatliche Abschlussprüfung vorzubereiten. Mit großem Erfolg. Viele Schüler haben bereits ihr Abitur gemacht, andere einen Beruf ergriffen. „Meine Motivation sind unsere Schüler“, sagt Aßmann. Sie seien fleißig, wissbegierig und interessiert an religiösen Fragen.

Gottesdienste, religiöse „Fragestunden“ und Basisgruppen, in denen sich die Jugendlichen wöchentlich zum Bibellesen und Austausch treffen, prägen den Alltag in der Schule. „Für mich sind diese Stunden, in denen wir uns mit dem Glauben auseinandersetzen, ein Geschenk“, sagt Aßmann, der in Münster und Freiburg Theologie studierte und 1985 zum Priester geweiht wurde. Mit anderen zusammen das Christsein zu leben ist für ihn zentral. Egal ob in Lünen, Nottuln, Kerken oder jetzt in Landanai.

Text: Eva-Maria Werner

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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