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Inhalt

Sr. Leah Kavugho OA

Gast im Monat der Weltmission 2015

09.–11.10.2015 Bundesweite Eröffnung in Dresden
12.–18.10.2015 Bistum Mainz
19.–25.10.2015 Erzbistum Köln

Bildung ist der Schlüssel

Sr. Leah Kavugho OA
Schwester Leah Kavugho OA© Hartmut Schwarzbach / missio

Aufgeben kommt nicht infrage. Da können die Probleme noch so groß sein. Schwester Leah Kavugho sucht stets nach einer Lösung, auch wenn ihre Arbeit für die Massai oft an Grenzen stößt.

Seit über zehn Jahren setzt sich die Oblatenschwester für eine Verbesserung der Lebenssituation in Massai-Dörfern im Erzbistum Arusha ein. Besonders Frauen und Mädchen haben es in den Gemeinschaften schwer, Polygamie, Beschneidung und Zwangsehen sind tief verwurzelt in der Massai-Kultur. Manche Mädchen werden mit zwölf Jahren mit wesentlich älteren Männern verheiratet. Schnell bekommen sie dann selbst Kinder. Risikogeburten, die tödlich enden können.

Die Oblatinnen besuchen die entlegenen Massai-Dörfer, klären über gesundheitliche Gefahren auf. Die Müttersterblichkeit konnte so deutlich gesenkt werden. Immer wieder spricht Schwester Leah mit den Massai-Männern über die Situation der Mädchen. „Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die Zahl der Kinderehen zu senken“, erklärt die Ordensfrau. Sie weiß, das braucht viel Überzeugungsarbeit. „Bildung ist der Schlüssel, daran mangelt es am meisten“, sagt sie. Die Schwestern betreiben Kindergärten, Schulen und ein Ausbildungszentrum für Lehrer. Und immer wieder erklären sie den Massai, wie wichtig es ist, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

„Ich respektiere die Kultur der Massai. Doch Frauen sollten wählen können, wie sie ihr Leben führen möchten.“

„Ich respektiere die Kultur der Massai“, erklärt Schwester Leah. „Doch Frauen sollten wählen können, wie sie ihr Leben führen möchten. Und das können sie nur, wenn sie einen gewissen Bildungsstand erreicht haben.“ Stolz berichtet die 43-Jährige, dass sie einen Dorfältesten davon überzeugen konnte, Land für einen Schulbau zur Verfügung zu stellen.

Die gebürtige Kongolesin hatte nach ihrem Eintritt in den Orden selbst drei Jahre als Englischlehrerin gearbeitet. Seit 2011 leitet sie ihre Kongregation in Tansania und ist auch zuständig für die Ausbildung der Novizinnen im Ordenshaus in Arusha. „missio hat uns geholfen, ein Ausbildungshaus für unsere angehenden Schwestern zu errichten. Es sind diese Ordensfrauen, die heute mit den Massai arbeiten“, erklärt Schwester Leah.

Text: Bettina Tiburzy

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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Sr. Leah Kavugho OA
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Sr. Leah Kavugho bei den Massai

Mit Schwester Leah im Land der Massai

Die Ordensfrau legt in Tansania oft weite Wege zurück.
Eine Reise in Bildern.
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