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Inhalt

Sr. Raphaela Händler OSB

Gast im Monat der Weltmission 2015

01.–02.10.2015 Bistum Münster
09.–11.10.2015 Bundesweite Eröffnung in Dresden
12.–18.10.2015 Erzbistum Freiburg

Täglich Grenzen überschreiten

Sr. Raphaela Händler OSB
Sr. Raphaela Händler OSB© David Sünderhauf / missio

Raphaela Händler ist noch ein Kind, als sie erstmals von dem Arzt und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer hört. „Jeden Bericht über sein Hospital in Afrika habe ich begierig aufgesogen. Er wollte helfen und ging dafür an seine Grenzen und darüber hinaus. Er war mein Vorbild. Ich wollte helfen – wie er – und Ärztin werden für Afrika“, erzählt die 75-Jährige. Noch während des Medizinstudiums fühlt sie sich von Gott gerufen, im Alter von 22 Jahren tritt Raphaela Händler, die aus Nottuln im Münsterland stammt, in Tutzing am Starnberger See in die Gemeinschaft der Missions-Benediktinerinnen ein. Als Ordensschwester will sie ihre Vision verwirklichen, und so beginnt Schwester Raphaela Händler schon bald ihren Dienst als Ärztin in Afrika.

In den 80er-Jahren breitet sich die bislang unbekannte Krankheit Aids in Afrika aus. Besonders betroffen ist Namibia. Hautnah erlebt die Ordensfrau, welches Leid die Krankheit über die Menschen bringt. Es fehlt an wirksamen Medikamenten, besonders für die Armen. Kinder verlieren ihre Eltern und werden Waisen. Über die Krankheit wird nicht gesprochen, die Betroffenen werden stigmatisiert und ausgegrenzt.

„Die Arbeit mit meinen Schützlingen fordert mich jeden Tag neu heraus und ich frage mich immer, was ist der Wille Gottes? Gott schickt mir ja keinen Brief und auch keine SMS. Ich muss es selber herausfinden.“

Schwester Raphaela schöpft in dieser schwierigen Situation Gottvertrauen aus dem Psalm: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten?“ Die Ordensfrau gründet in Namibia die Hilfsorganisation „Catholic Aids-Action“ und später in Tansania nach gleichem Konzept das Hilfsprogramm UZIMA . Schnell wachsen ihre Initiativen in beiden Ländern zu den größten Nichtregierungsprogrammen gegen die tödliche Krankheit. Besonders die Waisen liegen Schwester Raphaela am Herzen. „Die Arbeit mit meinen Schützlingen fordert mich jeden Tag neu heraus und ich frage mich immer, was ist der Wille Gottes? Gott schickt mir ja keinen Brief und auch keine SMS. Ich muss es selber herausfinden“, sagt sie.

Seit mehr als fünfzehn Jahren unterstützt missio die Arbeit von Schwester Raphaela Händler in Afrika.

Text: Jobst Rüthers

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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