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Inhalt

Fr. Renatus Karumuna CSSp

Gast im Monat der Weltmission 2015

09.–11.10.2015 Bundesweite Eröffnung in Dresden
12.–18.10.2015 Bistum Osnabrück

Mission am Fuße des Kilimanjaro

Fr. Renatus Karumuna CSSp
Fr. Renatus Karumuna CSSp© Hartmut Schwarzbach / missio

Eine der spektakulärsten Aussichten Afrikas kann Pater Renatus Karumuna jeden Tag auf dem Weg zu seiner Kirche genießen: den Kilimanjaro und den Mount Meru im Morgenlicht. Der 47-Jährige leitet die Missionsstation Engikaret und ein angeschlossenes Schulinternat im Norden Tansanias.

Die Schüler haben sich vor Schulbeginn in der Rundkirche versammelt, die der Form einer traditionellen Massai-Hütte nachempfunden ist. Die meisten Jungen und Mädchen gehören zu den Massai. Mit fröhlichem Gesang und lautem Trommeln beginnt der Tag in Engikaret. Und Pater Renatus stimmt gut gelaunt mit ein.

Seit 2009 leitet der Spiritaner die Pfarrei Engikaret mit ihren sechs Außenstationen. Zuvor hatte er schon fünf Jahre mit einem Hirtenvolk in Äthiopien gearbeitet. Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland betreute er Flüchtlinge in Kigoma und engagierte sich in der Jugendarbeit.

So idyllisch das Szenario am Fuße des Kilimanjaro auf den ersten Blick erscheinen mag, das Leben der Massai ist geprägt vom täglichen Kampf ums Überleben. Großfarmen und die Ausweitung der Nationalparks lassen den Lebensraum der Hirten und ihrer Viehherden immer mehr schrumpfen. Der Zugang zu Wasser stellt ein großes Problem dar, fehlende Gesundheitsversorgung und zu wenige Schulen kommen hinzu.

„Ich möchte die Menschen glücklich sehen. Ich versuche ihre Nöte zu meinen zu machen, mit ihnen zu arbeiten und ein Teil ihrer Gemeinschaft zu sein.“

„Als ich sah, wie groß der Bedarf an Bildung unter den Massai war, beschloss ich, eine weiterführende Schule zu bauen“, erklärt Pater Renatus. „Ich möchte den Massai-Kindern helfen, sich zu entwickeln, auch damit sie ihren Eltern helfen können.“ Und neben dem Schulbetrieb spielt Pater Renatus, wenn immer es die Zeit erlaubt, mit den Kindern Fußball.

Schnell hatte der Ordensmann nach seiner Ankunft in Engikaret gelernt, wie wichtig es ist, den Menschen zuzuhören. Das schuf Vertrauen. Langsam berichteten die Massai ihm mehr und mehr über ihre Art zu leben. „Heute rufen sie mich oft, damit ich ihre Kranken besuche und mit ihnen bete“, berichtet er. „Das bedeutet ihnen wirklich sehr viel.“

Text: Bettina Tiburzy

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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