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Inhalt

Fr. Sylvanus Kessy OSB

Gast im Monat der Weltmission 2015

09.–11.10.2015 Bundesweite Eröffnung in Dresden
12.–18.10.2015 Bistum Trier
19.–25.10.2015 Erzbistum Paderborn

Prior, Seelsorger und Visionär

Pater Silvanus Kessy OSB
Pater Sylvanus Kessy OSB© Hartmut Schwarzbach / missio

Als Prior der Benediktinerabtei in Ndanda ist Pater Sylvanus Kessy ständig in Bewegung. Und auch als Pfarrer einer Gemeinde mit 14.000 Katholiken, die auf einem 157 Quadratkilometer großen Gebiet 50 „Kleine Christliche Gemeinschaften“ umfasst, muss er lange Strecken zurücklegen. Daneben kümmert sich der Ordensmann um die Finanzierung vieler Projekte der Abtei, die von deutschen Missionaren im Süden Tansanias gegründet wurden.

Bis heute ist Ndanda mit Kindergärten, Haushaltungsschulen, Werkstätten aller Art und einem angeschlossenen Krankenhaus ein Motor für die Entwicklung in der ganzen Region. Auch das UZIMA-Projekt , in dem HIV-positive Menschen betreut werden und das von missio unterstützt wird, gehört dazu.

Trotz der vielen Aufgaben und Pflichten hat Pater Sylvanus für alle Menschen stets ein nettes Wort auf den Lippen, und wenn es die Zeit erlaubt, dann spielt der Ordensmann mit den Jugendlichen aus der Umgebung auch gerne mal eine Runde Fußball.

„Bildung wird die Mentalität der Menschen verändern. Deshalb gilt meine Fürsorge vor allem den Kindern.“

Eines der größten Probleme in Tansania stellt für den 49-Jährigen das schlechte Bildungssystem dar. Die staatlichen Schulen seien durchweg unzureichend, erklärt Pater Sylvanus. Die Abtei betreibt zwölf Montessori-Kindergärten, in denen die Kinder schon von klein auf lesen, schreiben und rechnen lernen. „Doch nach einem Jahr auf einer staatlichen Grundschule ist das alles wieder weg“, berichtet er. Um die Qualität der Schulbildung zu steigern, möchte Pater Sylvanus darum langfristig kirchliche Grundschulen aufbauen.

Eine große Schwierigkeit stellt für Pater Sylvanus der Unterhalt der Kindergärten dar. „In meinen Gemeinden gibt es mehr als 500 Kinder, die wir in unseren Kindergärten betreuen. Es fehlt an Geld für Essen und für die Gehälter der Erzieher“, erklärt der Pater. Das Geld für die Gehälter aufzubringen, ist äußerst schwierig. Ein besonderes Anliegen ist es ihm zudem, den Kindern täglich ein Essen anbieten zu können: „Die meisten kommen zu uns, ohne zu Hause etwas gegessen zu haben“, berichtet der Prior. Gerne möchte er dazu beitragen, dass diese Kinder durch Bildung eine bessere Zukunft haben werden.

Text: Jeanette Aretz

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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