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Sr. Yusta Tesha

Gast im Monat der Weltmission 2015

09.–11.10.2015 Bundesweite Eröffnung in Dresden
12.–16.10.2015 Erzbistum Berlin
19.–25.10.2015 Bistum Aachen

Kämpferin für die Rechte der Frauen

Sr. Yusta Tesha
Sr. Yusta Tesha© Hartmut Schwarzbach / missio

„Besonders Frauen, die einen großen gesellschaftlichen Beitrag leisten, stehen auf Sansibar oft hintenan, werden misshandelt, unterdrückt und ihrer Rechte beraubt“, empört sich Schwester Yusta Tesha. Die Ordensfrau und gebürtige Tansanierin arbeitet nach Stationen in Kenia, Uganda und im Südsudan seit September 2010 auf der Insel im Indischen Ozean.

Während sich die Lage auf Sansibar nach Anschlägen, die vor einigen Jahren auf Christen verübt wurden, jetzt langsam entspannt, bleiben die Probleme der Frauen und Kinder drängend. „Als Leiterin des Büros für Entwicklung berührt mein Dienst alle Aspekte des Lebens“, sagt Yusta Tesha, „doch Frauen und Kinder stehen im Fokus.“

Und der interreligiöse Dialog spiele bei allen Aktivitäten eine Rolle. Denn noch immer herrsche mancherorts eine anti-christliche Atmosphäre. Religion würde von einigen missbraucht, um eigene Ziele durchzusetzen. Unter den 1,3 Millionen Bewohnern Sansibars – überwiegend Muslime – sind die Katholiken mit 11.600 in der Minderheit. Sie engagieren sich jedoch stark im sozial-pastoralen Bereich, wie Schwester Yusta Tesha.

„Ich sehe Gott in jedem Menschen, besonders in den Armen und Leidenden – unabhängig von ihrem religiösen Hintergrund. Unsere Bedürfnisse als Menschen sind gleich.“

Die Ordensfrau hat unter anderem den Menschenhandel im Blick. Sie kümmert sich um Mädchen und Jungen, die vom Festland mit der Aussicht auf Arbeit weggelockt und auf Sansibar ausgebeutet werden. Häufig gelingt es, die Rückkehr der Kinder zu ihren Familien zu organisieren. Tesha, die 1992 ihre Ewigen Gelübde ablegte, sorgt sich auch um Aids-Waisen, Behinderte und Opfer der häufig vorkommenden häuslichen Gewalt. Vor allem aber versucht sie in Workshops, Frauen über ihre Rechte aufzuklären. „Meine größten Feinde sind Ignoranz und Unwissenheit“, sagt die 50-Jährige. Wenn es ihr gelinge, Frauen zur Eigeninitiative zu ermutigen, steige deren Selbstwertgefühl. Sie seien dann besser in der Lage, für sich selbst und andere zu sorgen.

Bestes Beispiel: die Selbsthilfegruppen, die die Ordensschwester betreut. Frauen bauen gemeinsam Orangen-, Mango- und Hibiskuspflanzen an. Mit dem Ertrag ihrer Arbeit bringen sie ihre Familien durch. „Gottes Heil verkünden, bedeutet für mich, meine Talente, die er mir gegeben hat, zu nutzen, um allen seine Botschaft der Liebe zu bringen“, sagt Tesha.

Text: Eva-Maria Werner

Viele unserer Partnerinnen und Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien müssen mit Krieg und Gewalt leben. Sie sind oft die Einzigen, die den Menschen helfen können. Ob Hilfe in akuten Notlagen oder langfristige Programme vor allem im Bereich Ausbildung: Wir konnten 2014 rund 850 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Tansania zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2015, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 9. bis 11. Oktober im Bistum Dresden-Meißen feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste aus Tansania zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und stehen zum Gespräch über die Situation in Tansania zur Verfügung.

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