Sie haben Javascript deaktiviert. Möglicherweise stehen Ihnen dadurch einige Features nicht zur Verfügung. Bitte aktivieren Sie Javascript.

Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

Modellprojekt UZIMA: Leben mit HIV und Aids in Tansania

Lange Zeit galt eine HIV-Infektion in Tansania als sicheres Todesurteil. Doch dank kostenlosem Zugang zu Medikamenten und einer umfassenden Betreuung, wie sie das UZIMA-Projekt leistet, können mittlerweile viele Betroffene gut mit HIV leben.

In Tansania leben 1,4 Millionen Menschen mit HIV. Damit steht das Land weltweit an siebter Stelle. Die Liste wird angeführt von Südafrika, wo 6,3 Millionen Menschen mit HIV leben. Seit 2005 ist in Tansania die Anzahl der Neuinfektionen um 45 Prozent zurückgegangen und gleichzeitig sank auch die Zahl der Todesfälle durch Aids um 44 Prozent.

Vor 2005 sah das noch ganz anders aus. Viele Menschen in Tansania starben an Aids. Die mit HIV Infizierten hatten mit starken Vorurteilen zu kämpfen. Dem physischen Tod ging oft der soziale voraus.

HIV und Aids-Projekt zur häuslichen Pflege

Um die vielen Betroffenen betreuen zu können, rief die deutsche Missionsbenediktinerin Schwester Raphaela Händler 2006 ein umfassendes HIV- und Aids-Programm zur häuslichen Pflege und zur Prävention ins Leben. Aufbauend auf gut funktionierenden Kleinen Christlichen Gemeinschaften und in Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und dem Krankenhaus der Benediktinerabtei Ndanda, gewann sie eine große Anzahl freiwilliger Helfer und einige qualifizierte Fachkräfte. So fand sich ein großes Netzwerk engagierter Menschen zusammen, das diese Arbeit hoch motiviert anging. UZIMA war geboren.

© Hartmut Schwarzbach / missio

Für ein „Leben in Fülle“

„UZIMA ist Suaheli und bedeutet so viel wie „Leben in Fülle“, erklärt Elvis Joseph Miti, der das Projekt heute leitet. „Wir klären über HIV und Aids auf und kämpfen gegen Stigmatisierung und Diskriminierung. Eine HIV-Infektion, rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, ist heute eine chronische Krankheit“, sagt er. Wichtig ist ihm besonders, dass alle Menschen, die Hilfe benötigen, unabhängig von Status oder Religion, diese auch erhalten.

Hilfe mit Tradition

Seit über 100 Jahren engagieren sich die Benediktinerschwestern und -mönche in Ndanda im stark unterentwickelten Südosten Tansanias für die Gesundheit der Bevölkerung. Sie betreiben das größte Krankenhaus der Region. Das Einzugsgebiet der Gemeinde Ndanda rund um die Abtei umfasst sechs Dörfer mit 26.000 Einwohnern.

„UZIMA ist eine Quelle der Hoffnung für die Ärmsten der Armen, die sich die permanent steigenden Kosten für Gesundheit nicht leisten können.“

Elvis Joseph Miti, UZIMA-Projektkoordinator, Tansania

Großes Netzwerk der Hilfe

Im Rahmen des UZIMA-Programmes besuchen fast 70 ehrenamtliche, gut ausgebildete Helfer 850 Menschen in ihrem Zuhause. In regelmäßigen Abständen werden die Freiwilligen von erfahrenen Krankenschwestern begleitet.

Die UZIMA-Helfer halten den engen Kontakt in die Dörfer. Mit ihren gelben T-Shirts sind sie überall bekannt und werden gern um Rat gefragt. Sie pflegen und betreuen nicht nur Menschen mit HIV, sondern auch Diabetiker, Krebskranke und Epileptiker. Und manche ihrer Patienten engagieren sich heute ebenfalls in der Initiative.

Wegweisendes HIV und Aids-Projekt

UZIMA hat sich mittlerweile zu einem wahren Modellprojekt entwickelt. Das Projekt, das missio seit seiner Gründung unterstützt, ist von einer Expertin des Missionsärztlichen Instituts in Würzburg geprüft und als sehr wertvoll begutachtet worden. missio möchte die Arbeit von UZIMA mit 84.000 Euro für weitere drei Jahre sicherstellen.

Mit Ihrer Unterstützung kann es weiterhin gefördert werden.

© 2009-2017 missio Aachen