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Inhalt

© Hartmut Schwarzbach / missio

Tansania: Kampf gegen Genitalverstümmelung

Tausende Mädchen und Frauen in Tansania sind davon betroffen. In vielen Regionen ist die weibliche Genitalverstümmelung weit verbreitet, obwohl sie in Tansania gesetzlich verboten ist. Die körperlichen und seelischen Folgen sind für die Mädchen und Frauen gravierend. Oft leiden sie ein Leben lang.

Aufklärung über Gefahren der Genitalverstümmelung

Die katholische Kirche möchte deshalb in fünf Diözesen ein umfassendes Programm durchführen, das nicht nur über die Gefahren der Genitalverstümmelung aufklärt, sondern auch wirtschaftliche Anreize bietet, diese Praxis aufzugeben.

Weitverbreitete Tradition

In Afrika ist die Beschneidung von Mädchen und Frauen weit verbreitet. Man schätzt, dass weltweit jährlich etwa zwei Millionen Mädchen betroffen sind. Schon im Alter von vier bis sechzehn Jahren werden den Mädchen von „Ngaribas“, den Beschneiderinnen, die äußeren Geschlechtsorgane entfernt, nicht selten unter unhygienischen Bedingungen. Viele afrikanische Volksgruppen glauben, nur durch die Beschneidung werde ein Mädchen zur Frau.

Die Kirche bietet Frauen Schutz. © Hartmut Schwarzbach / missio

Es gibt Gesetze, aber keine Strafverfolgung

Seit 1998 ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Tansania ein krimineller Akt. Doch werden die Fälle selten zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt. In bestimmten Stammesgebieten ist sie weit verbreitet. Für Frauen, die als Beschneiderinnen arbeiten, ist es in ländlichen Gegenden eine der wenigen Möglichkeiten, ihre Kinder zu ernähren.

Programm klärt auf und schafft Einkommensalternativen

In den Diözesen Dodoma, Singida, Musoma, Kondoa und Bunda sind je dreitägige Seminare zur Aufklärung für kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche der Basisgemeinden geplant.

Beschneiderinnen werden in Aufklärung miteinbezogen

In jeder Diözese soll ein Anti-FGM-Komitee gegründet werden, um betroffenen Mädchen Rückhalt zu geben. Zudem werden auch die Dorfältesten und die Beschneiderinnen selbst zu einem Workshop eingeladen, um über gesundheitliche Folgen zu informieren und Einkommensalternativen zu diskutieren. Die Kirche sieht wie andere Nichtregierungsorganisationen die Notwendigkeit, den Frauen andere Einkommensquellen zu ermöglichen. In weiteren Seminaren geht es um die Gründung von Genossenschaften und Kleinunternehmen.

Seminare für drei Jahre geplant

Die Seminare sind für drei Jahre geplant. Pro Workshop wurden Kosten in Höhe von 3.152 Euro berechnet, doch in jeder Diözese werden mehr als 100 Menschen für dieses wichtige Thema sensibilisiert.

Viele beschnittenen Frauen müssen ein Leben lang Schmerzen ertragen. Andere sind durch die Erfahrungen der Genitalverstümmelung regelrecht traumatisiert.

missio möchte mit 75.000 Euro dazu beitragen, die Bevölkerung in fünf Diözesen zu sensibilisieren und sich für die Abschaffung dieser traditionellen Praxis einzusetzen.

Helfen Sie mit die Praxis der Genitalverstümmelung in Tansania zu beenden!

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