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Inhalt

Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Fr. Carlo Bittante FdCC

Gast im Monat der Weltmission 2016

  • 30.09.-02.10.2016: Bundesweite Eröffnung in Hildesheim
  • 04.–10.10.2016: Bistum Erfurt

Lichtblicke im größten Slum Manilas

Fr. Carlo Bittante FdCC
Fr. Carlo Bittante FCC© Hartmut Schwarzbach / missio

Mit dem Fahrrad fährt er durch die quirligen Straßen von Tondo. Für Pater Carlo Bittante ist der Drahtesel das beste Verkehrsmittel, um im größten Slum von Manila schnell voran zu kommen. Seit 2007 leitet der Canossianer die Pfarrei San Pablo in der dicht besiedelten Hafengegend. 100.000 Menschen gehören zu seiner Gemeinde, 30.000 davon leben in provisorisch errichteten Hütten. „Dies ist eine der ärmsten Gegenden in Manila“, erklärt Pater Carlo, der vor 30 Jahren von Italien auf die Philippinen kam. „Es gibt viele Probleme, die wenigsten Menschen hier haben eine feste Arbeit. Alle versuchen, irgendwie zu überleben.“

Die meisten Bewohner Tondos leben von Gelegenheitsjobs, als Tagelöhner oder Rikscha-Fahrer. Viele arbeiten auch als Seeleute oder Bauarbeiter im Ausland und schicken ihren Familien Geld. Pater Carlo und sein Team von Priestern, Ordensleuten und Katechisten helfen, wo sie können. Ein Netzwerk Kleiner Christlicher Gemeinschaften unterstützt sie. Die Pfarrei organisiert Familienberatung, ein Ernährungsprogramm für Kinder. Ein Stipendienprogramm hat bereits 1.200 Kindern geholfen, das College zu besuchen und viele haben danach eine gute Arbeit gefunden.

„Papst Franziskus sagt uns, Barmherzigkeit sei Liebe in Aktion. Dies bedeutet für mich, dass ich in meinem Alltag, in meinem Handeln, der Art und Weise, wie ich mit Menschen umgehe, die liebende Präsenz Gottes bezeuge.“

Besonders stolz ist der 61-jährige Missionar auf das Jugendzentrum der Gemeinde mit Computerräumen und einer großen Halle, wo die Jugendlichen Sport treiben. Es ist ein sicherer Ort, weg von Drogen und Jugendgangs, die den Alltag vieler junger Menschen im Slum bestimmen. Hier probt auch ein italienischer Profigeiger täglich mit Jugendlichen aus dem Slum klassische Musik. Das „Tondo Kammermusik Orchester“, wie sich die Gruppe stolz nennt, hat bereits mit einem japanischen Orchester auftreten dürfen. „Vielleicht sind all diese Initiativen nur Tropfen im weiten Ozean“, sagt Pater Carlo. „Doch trotz allem sind sie Zeichen der Hoffnung und ermöglichen einigen eine bessere Zukunft.“

Bevor Pater Carlo Italien verließ, hatte ihm ein Freund gesagt, das wichtigste Geschenk, das er den Menschen machen könne, sei seine Liebe. „Diese Idee hat mich immer geleitet“, erklärt er. „Ich möchte an der Seite der Menschen stehen, eine einfache, demütige und liebende Präsens unter ihnen sein, die ihnen hilft, in Hoffnung aufzuschauen, zu einem Gott, der sich um sie sorgt.“

Text: Bettina Tiburzy

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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