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Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Sr. Cecille Ido OSB

Gast im Monat der Weltmission 2016

Hilfe zur Selbsthilfe statt Almosen

Sr. Cecille Ido OSB
Sr. Cecille Ido OSB© Hartmut Schwarzbach / missio

In der philippinischen Hauptstadt Manila sind Tausende Pedicab-Fahrräder unterwegs. Ausgestattet mit drei Rädern dienen sie tagsüber als Padalen-Taxis und Kleintransporter. Nachts werden sie zu einem Zuhause für die ärmsten Familien. „Ich bin entsetzt, unter welchen Bedingungen die Kinder mit ihren Eltern auf der Straße leben. Das Schicksal dieser Familien berührt mein Herz“, sagt Schwester Cecille Ido. Die Eltern legen Pressspanplatten auf den Sattel und die Rückbank der Pedicab-Fahrräder, damit die Kinder eine Schlafstätte haben und nicht direkt in der Gosse liegen.

„Als Missionsbenediktinerin folge ich dem Ruf der Barmherzigkeit und helfe jenen, die mitten in unserer Gesellschaft unter Armut leiden“, so lautet die Mission von Schwester Cecille, die mit ihren 72 Jahren voller Energie steckt.

„Als Missionsbenediktinerin folge ich dem Ruf der Barmherzigkeit und helfe jenen, die mitten in unserer Gesellschaft unter Armut leiden.“

Jede Wochen lädt sie 70 Straßenfamilien ein, versorgt sie mit Essen und Kleidung, steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Dank Spenden aus Deutschland hat sie inzwischen das Familienzentrum „Tuluyan“ aufgebaut, in dem 25 Personen leben können. Doch Schwester Cecille ist es wichtig, dass sie nicht für immer bleiben. Denn wenn sie nur jenen 25 Personen hilft, bleiben hunderte andere ohne Zukunftschance. „Hilfe zur Selbsthilfe möchte ich leisten“, sagt die ideenreiche Ordensfrau. „Ich glaube, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat, sich selbst zu helfen.“

Schwester Cecille will den Familien eine Starthilfe geben, damit sie nicht lebenslänglich von Spenden und Almosen abhängig sind.“ Sie hilft den Eltern, ihre Talente zu entdecken. „Eine Frau hat bei uns in der Küche mitgeholfen und wir waren begeistert, wie gut sie auch backen kann“, berichtet die Ordensschwester. Inzwischen arbeitet die Frau als Bäckerin und verdient genug, um sich ein Zimmer zu mieten. Eine Gruppe von Frauen im Tuluyan-Zentrum stellt Schutzengel-Schmuck her, der über missio Aachen in Deutschland vertrieben wird. Wenn die Verkaufszahlen weiter steigen, werden die Frauen bald auf eigenen Füßen stehen. Und dann hat Schwester Cecille wieder Platz für neue Familien, denen sie eine Zukunftschance geben wird.

Text: Jörg Nowak

Hier geht es zur Multimediageschichte Obdachlos in Manila über die Arbeit von Schwester Cecille Ido.

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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