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Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Fr. Edwin A. Gariguez

Gast im Monat der Weltmission 2016

  • 30.09.–02.10.2016: Bundesweite Eröffnung in Hildesheim
  • 04.–10.10.2016: Bistum Essen

Leidenschaftlich für die Mission

Fr. Edwin Gariguez
Fr. Edwin Gariguez© privat

Das Eintreten für die, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, ist ihm mehr als nur ein Herzensanliegen. Es ist die Leidenschaft für die Mission, die den katholischen Priester und Umweltaktivisten Edwin Gariguez, 53, antreibt und mit der er die Zentrale von NASSA, das nationale Büro für soziales Handeln, Gerechtigkeit und Frieden der philippinischen Bischofskonferenz in der Hauptstadt Manila leitet. „Ich betrachte meine Arbeit nicht nur als einen Job“, sagt Father Edu, wie er kurz genannt wird. „Ich bin überzeugt, dass Gott mich mit dieser wichtigen Mission beauftragt hat.“

Zu internationaler Bekanntheit gelangte Father Edu, als er in den 1990er-Jahren erfolgreich gegen die Eröffnung einer Nickelmine auf der Insel Mindoro kämpfte. Für seinen Einsatz bekam Father Edu 2012 den Goldman-Preis, den „grünen Nobelpreis“, der als bedeutendster Umweltschutzpreis weltweit gilt.

Umweltpolitische Fragen sind seither sein Steckenpferd. Kein Wunder in einem Land, das zu den am meisten von den Folgen des Klimawandels bedrohten gehört. 2013 richtete der Taifun Haiyan große Zerstörung an. Die Sorge von Father Edu gilt seither besonders den vom Tropensturm betroffenen neun Diözesen.

„Wir versehen unseren Dienst aus Mitgefühl. Wir leiden mit den Armen und den Opfern von Ungerechtigkeit.“

Tief dankbar zeigt er sich für die Unterstützung aus Deutschland. missio unterstützt ihn nicht nur beim Wiederaufbau kirchlicher Infrastruktur, sondern auch beim landesweiten HIV- und Aids-Vorsorgeprogramm. Wie wichtig internationale Solidarität ist, hatte Father Edu als Student selbst erfahren: Dank eines missio-Stipendiums konnte er überhaupt erst sein Doktorat in Anthropologie beginnen.

Bei seinen Reisen durch die Philippinen hat Father Edu eine besondere Fähigkeit der Bevölkerung im Umgang mit Katastrophen entdeckt. Er nennt sie Resilienz, Widerstandsfähigkeit. Der Begriff aus der Psychologie meint die Fähigkeit, bei Schicksalsschlägen auf eigene Kräfte zurückzugreifen, um sie zu meistern: „Das ist eine innere Stärke, die wir haben“, sagt Father Edu. Gern zitiert er das philippinische Sprichwort „May awa ang Diyos, makakaraos din!“, was so viel bedeutet wie „Gott ist gnädig. Wir schaffen das schon.“ Das sei das Grundgefühl, das die Menschen trägt, ein Ausdruck der starken Religiosität, die die Menschen auf den Philippinen prägt.

Text: Franz Jussen

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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