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Inhalt

Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Sr. Mary John Mananzan OSB

Gast im Monat der Weltmission 2016

  • 30.09.–02.10.2016: Bundesweite Eröffnung in Hildesheim
  • 16.-22.10.2016: Bistum Magdeburg

„Wir dürfen nicht schweigen“

Sr. Mary John Mananzan OSB
Sr. Mary John Mananzan OSB© Julia Knop / missio

Groß ist ihr Gottvertrauen, stark ihr Gerechtigkeitssinn. Mit ihrem missionarischen Eifer und Tatendrang hat die 1937 geborene Mary John Mananzan in den vergangenen Jahrzehnten so viel erreicht, dass ihr Wirken international für Aufmerksamkeit sorgt. In den Kreis der 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Welt wurde die katholische Ordensschwester aufgenommen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Weltfrauentages wurden einflussreiche und inspirierende Personen wie Hillary Clinton und jene Ordensfrau geehrt, deren Lebenslauf gleich drei deutsche Bezüge aufzeigt.

Mit 19 Jahren trat Mary John Mananzan in den Orden der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing ein, sie studierte nicht nur in Rom, sondern auch an der Universität in Münster. Seit vielen Jahren werden ihre Hilfsprojekte und ihr Engagement für Menschenrechte von missio mit Spenden aus Deutschland unterstützt.

Besonders die Rechte von Frauen sind ein Anliegen von Schwester Mary John. Dies war einer der Gründe, warum sie das Institut für Frauenstudien in Manila ins Leben rief, das sie heute als Direktorin leitet. Zu den Bildungsangeboten gehören gleichzeitig Seminare für Männer. Denn nach Einschätzung der progressiven Ordensschwester sollten beide Seiten beteiligt sein, um Frauenrechte besser zu schützen und mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen.

„Wir dürfen nicht schweigen, wenn Arme und Benachteiligte leiden.“

Schwester Mary John ist es dabei wichtig, sich nicht auf Bildungsprogramme und reine Appelle zu beschränken. So prangert sie öffentlich und besonders in den Medien Menschenrechtsverletzungen an. Die Resonanz ist so groß, dass die couragierte Katholikin inzwischen eine eigene Talkshow moderiert. Dort enthüllt sie die Leidensgeschichten philippinischer Hausmädchen, die in Saudi Arabien brutal vergewaltigt wurden.

„Wir dürfen nicht schweigen“, sagt Schwester Mary John, wenn solche himmelschreienden Menschenrechtsverletzungen verübt werden, wenn „Arme und Benachteiligte leiden“. Gezielt setzt sie sich für jene Frauen ein, die Opfer von Gewalt und Vergewaltigung geworden sind. „Sie mussten unglaublich leiden und brauchen unsere Unterstützung“. Gemeinsam mit missio hat Schwester Mary John jetzt ein Hilfsprojekt für philippinische Gastarbeiterinnen in Ländern wie Saudi Arabien und Katar gestartet.

Text: Jörg Nowak

Ein Interview mit Schwester Mary John Mananzan finden Sie hier.

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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