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Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Fr. Patricio Hiwatig OP

Gast im Monat der Weltmission 2016

Wege aus dem Slum

Fr. Patricio Hiwatig OP
Fr. Patricio P. Hiwatig OP© Hartmut Schwarzbach / missio

Aus dem Wasser steigt ein Gestank aus Moder und Fäulnis. Schlammig-schwarz breitet es sich aus unter den schmalen Holzstegen und Planken, über die die Menschen zu ihren Hütten balancieren. „Schwimmende Häuser“ nennen sie die windschiefen Baracken, die sie aus Holzbrettern, Wellblechteilen und Plastikplanen zusammengezimmert haben. Für viele ist es die einzige Unterkunft, die sie sich leisten können. Hier in Navotas, einem der größten Slums von Manila, leben 100.000 Menschen auf einem Quadratkilometer. Die meisten kommen vom Land in die Hauptstadt – auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben.

Die Enge, ihre Armut, die fehlenden sanitären Anlagen und ständigen Stromausfälle – all das sind sie bereit auszuhalten, solange sie ihre Familie irgendwie durchbringen können. Viele leben vom Fischfang, sammeln und verkaufen Altmetall oder halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. „Manchmal werden diese Menschen von der Gesellschaft vergessen“, sagt Pater Patricio Hiwatig. „Aber sie sind fleißig, auch wenn sie nur wenige Möglichkeiten haben. Und sie haben ihren Glauben, der ihnen hilft zu überleben.“

„Wir schauen zuerst nach dem, was vorhanden ist, egal wie klein es auch sei, anstatt uns von dem entmutigen zu lassen, was fehlt.“

Der Dominikanerpater arbeitet seit zehn Jahren im Slum von Navotas, seit 2011 ist er dort Pfarrer und leitet die katholische Gemeindeschule. „Wir wollen den Leuten helfen, damit sie eines Tages in der Lage sind, an einem besseren Platz zu leben“, erklärt er. Deshalb hat der 45-Jährige zusammen mit Ehrenamtlichen und Hilfsorganisationen in der Pfarrei zahlreiche Angebote organisiert – darunter eine Bücherei, Essensausgabe für Kinder, einen medizinischen Dienst und ein Ausbildungszentrum, in dem Frauen das Friseurhandwerk, Nähen, Backen und den Umgang mit Computern bis hin zu deren Reparatur lernen können. Schon im ersten Jahr haben 200 Teilnehmer die Kurse absolviert – die meisten von ihnen fanden danach Arbeit.

„Armut ist nicht nur der Mangel an materiellen Dingen“, sagt Pater Hiwatig. „Sie bedeutet auch das Fehlen einer Vision, einer Alternative.“ Die möchte der Dominikaner den Slumbewohnern aufzeigen. Er will ihr Selbstbewusstsein und ihren Glauben stärken, ihnen zur Seite stehen und die Hoffnung schenken, dass Veränderung möglich ist.

Text: Beatrix Gramlich

Eine Multimediareportage über Pater Patricio finden Sie hier.

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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