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Inhalt

Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Fr. Roberto Alda SVD

Gast im Monat der Weltmission 2016

  • 30.09.–02.10.2016: Bundesweite Eröffnung in Hildesheim
  • 04.–10.10.2016: Bistum Münster

Armut bekämpfen – in Deutschland und auf den Philippinen

Fr. Roberto Alda SVD
Fr. Roberto Caliza Alda SVD© privat

Eigentlich hatte sich der junge Steyler Missionar Roberto Alda seine Zukunft ganz anders vorgestellt. Als Missionar wollte er in China leben und arbeiten. Doch nach Abschluss seines Theologiestudiums in Österreich lautete die Erstmissionsbestimmung: Deutschland-Südprovinz. „Ich wusste nicht, was ich hier tun sollte“, erinnert sich der heute 47-Jährige, der auf den Philippinen geboren und aufgewachsen ist. „Europa als Missionskontinent? An diese Definition musste ich mich erst gewöhnen.“ Heute weiß Alda, dass er hier sehr wohl gebraucht wird. „Ich nehme wahr, dass viele trotz des Wohlstandes in Deutschland sehr vereinsamt und verunsichert sind. Orientierungslosigkeit ist auch eine Form von Armut“, sagt er.

Andere Formen der Armut kennt er aus seiner Heimat. Familien, die im Müll leben, junge Frauen, die die Perspektivlosigkeit in die Prostitution getrieben hat, Menschen, die unter Korruption und Bandenkriegen leiden. In seinem Heimaturlaub besucht er die Projekte der Steyler auf den Philippinen, die er mit Spenden unterstützt. Hier finden Slum-Familien oder junge Prostituierte eine neue Perspektive für ihre Zukunft. „Wir geben ihnen ihre Würde zurück“, sagt Alda. Die Familie, so weiß er aus eigener Erfahrung, hat auf den Philippinen einen sehr hohen Stellenwert. Doch sie ist vielfach bedroht. Hier ist die Kirche wachsam, um an der Seite der Bedürftigen zu stehen.

„Orientierungslosigkeit ist auch eine Form von Armut. Ich möchte über meinen Glauben sprechen, über das, woraus ich lebe.“

Wichtig ist Alda, die Not wahrzunehmen und zu handeln, egal ob auf den Philippinen oder in Deutschland. Das Bibel-Teilen hat in diesem Zusammenhang für ihn große Bedeutung. „Es geht dabei nicht um die korrekte, theologische Interpretation einer Bibelstelle, sondern darum, wie ich das Wort Gottes in meinem Leben vernehme.“ Es könne zur Stärkung werden. „Ich empfehle immer: Kauen Sie das Wort Gottes“, sagt er. Egal, wo man lebe, entscheidend sei, den Glauben zu leben, sich gegenseitig mitzuteilen, woraus man schöpfe. „Wenn wir als Christen das leben, worüber wir sprechen, können wir Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, auch in der deutschen Kirche“, ist er überzeugt.

Text: Franz Jussen

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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