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Inhalt

Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Ronald Navajo Lida

Gast im Monat der Weltmission 2016

  • 30.09.–02.10.2016: Bundesweite Eröffnung in Hildesheim
  • 04.–10.10.2016: Erzbistum Hamburg

Frauen auf Mindanao im Friedensprozess stärken

Ronald Navajo Lida
Ronald Navajo Lida© privat

Der Einsatz für Frieden und Versöhnung ist keine leichte Aufgabe. Erst recht nicht in Mindanao, wo fast vierzig Jahre Bürgerkrieg tiefe Gräben zwischen den Bevölkerungsgruppen hinterließ. Als Projektdirektor des Jesuitenflüchtlingsdienstes auf den Philippinen kennt Ronald Navajo Lida die Nöte der Menschen, die vor gewaltsamen Auseinandersetzungen fliehen mussten. Sein Einsatzort sind Lanao del Norte und Maguindanao, Gebiete, in denen es immer wieder zu schweren militärischen Auseinandersetzungen kommt. Der Konflikt zwischen der Regierung und Rebellenorganisationen hat Hunderttausende aus ihren Dörfern getrieben. Auch heute leben noch Tausende in unsicheren Verhältnissen, entwurzelt und durch das Erlebte traumatisiert.

Ronald Lida weiß um das Misstrauen, mit dem sich Christen, Muslime und die indigenen Völker, die sich selbst Lumad nennen, oft begegnen. Mit seiner Arbeit setzt er sich dafür ein, Vertrauen zwischen den verschiedenen Gruppen wiederaufzubauen. Dabei konzentriert sich der 41-Jährige auf Gemeinden, in denen immer wieder Konflikte aufflammen und spricht besonders Frauen an. Ziel des Programms ist die Überwindung des gegenseitigen Misstrauens und die aktive Einbindung der Frauen und ihrer Erfahrungen bei der Friedensstiftung und Versöhnung.

„Ich möchte helfen, vertrauensvolle Beziehungen zwischen Christen und Muslimen aufzubauen.“

In der Aussöhnung zwischen Konfliktparteien hat der Laienmissionar Erfahrung: Nach seinem Studium in Philosophie und pastoraler Arbeit hat er jahrelang in der Förderung von Migrantenfamilien in Thailand gearbeitet und zwischen unterschiedlichen Interessengruppen vermittelt. Er kann Erfolge verbuchen: „Dank der von missio unterstützten Friedensarbeit hat sich das Zusammenleben auf Mindanao verbessert. Toleranz und Verständnis füreinander wachsen“, berichtet Lida. „Indem wir den Frauen einen Teil der Sorge ums Überleben nehmen, haben sie mehr Freiraum, innerhalb ihrer Familien und in der Nachbarschaft für Frieden zu werben.“

Text: Eva-Maria Werner

Mehr zum Thema Mindanao finden Sie hier.

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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