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Aufbruch in ein neues Leben: Missionsbenediktinerin Schwester Celine Saplala hilft Fischerfamilien in Tacloban auf den Philippinen.

Fr. Sebastiano D’Ambra PIME

Gast im Monat der Weltmission 2016

Entschlossener Einsatz für Frieden und Dialog

Fr. Sebastiano D’Ambra PIME
Fr. Sebastiano D’Ambra PIME© Hartmut Schwarzbach / missio

Pater Sebastiano D’Ambra hat sich nie entmutigen lassen. Trotz großer Gefahren für das eigene Leben und vieler Rückschläge hielt der italienische Missionar unbeirrt an seiner Vision eines friedlichen Zusammenlebens von Christen und Muslimen auf Mindanao fest. Auch und gerade in Zeiten, in denen Hardliner in Manila den „totalen Krieg“ forderten.

Auf der Insel schwelt seit Jahrzehnten ein blutiger Konflikt. Die muslimische Bevölkerung fühlt sich an den Rand gedrängt und fordert mehr Autonomie. Rebellengruppen haben immer wieder versucht, dies mit Waffengewalt gegenüber der Zentralregierung in Manila durchzusetzen. Pater Sebastiano, der 1977 nach Mindanao kam, konnte zwischen den Parteien vermitteln. Dabei erkannte der PIME-Missionar der Mailänder Missionsgesellschaft, wie sehr gegenseitige Vorurteile eine Verständigung erschweren.

„Der Dialog geht von Gott aus und führt die Menschen zu Gott zurück.“

1984 gründete er in Zamboanga die interreligiöse Silsilah-Dialogbewegung, zu der Christen, Muslime und indigene Gruppen gehören. Das Wort „Silsilah“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet wörtlich „Kette“ oder „Verbindung“. Pater Sebastiano versteht sie als eine Verbindung zu Gott und gleichzeitig eine Verbindung der Menschen untereinander. „Silsilah ist eine Kette der Liebe und Barmherzigkeit. Ich bin überzeugt, dass dies der Weg ist, miteinander umzugehen, besonders für Christen und Muslime auf Mindanao“, erklärt Pater Sebastiano.

Silsilah bietet Sommerkurse zum Thema interreligiöser Dialog, ein Austauschprogramm zwischen islamischen oder christlichen Familien und Programme für Jugendliche. Nahe Zamboanga hat die Gemeinschaft das so genannte „Harmonie Dorf“ geschaffen, eine Begegnungsstätte, an der Seminare, Training und Workshops stattfinden. Viele Teilnehmer arbeiten heute in wichtigen Positionen des öffentlichen Lebens.

Doch immer wieder gab es auch Rückschläge. 1992 wurde ein Mitbruder von Pater Sebastiano ermordet. Im September 2013 besetzten muslimische Rebellen Zamboanga, Hunderttausend Menschen flohen, Angst und Misstrauen griffen um sich. Trotzdem setzt Pater Sebastiano weiter auf den interreligiösen Dialog. “Silsilah will ein Zeichen der Hoffnung sein, das vor allem der jungen Generation Mut macht“, sagt der 74-Jährige. „Padayon, wir machen weiter!“

Text: Bettina Tiburzy

Mehr zum Thema Mindanao finden Sie hier.

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektförderung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2015 konnten wir rund 1.100 Projekte mit 47 Millionen Euro fördern.

90 Jahre Sonntag der Weltmission

In diesem Oktober jährt sich der Monat der Weltmission mit seinem Höhepunkt, dem Sonntag der Weltmission, zum 90. Mal. An diesem Tag sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die ärmsten Diözesen der Welt. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, dem 23. Oktober 2016, statt.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober im Bistum Hildesheim feierlich eröffnet. Anschließend werden die Gäste von den Philippinen zu Begegnungen in Schulen und Gemeinden unterwegs sein und zum Gespräch über die Situation auf den Philippinen zur Verfügung stehen.

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