Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Werner Meyer zum Farwig ,
stv. Leiter der Abteilung Bildung

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-289
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Hilde Wilhelm ,
Abteilung Bildung; Koordination Gästeeinsatz

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-263
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
» Afrikatag 2017 » Reportage » Kollektenaufruf und -termine » Bausteine für den Gottesdienst » Afrikatag 2018
Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Google+ » Instagram » Twitter » Facebook » Youtube » Blog

Inhalt

Sr. Hilaria Puthirikkal

Gast im Monat der Weltmission 2017

An der Seite der Ausgegrenzten

Sr. Hilaria Puthirikkal

Schon als Kind verspürt die aus dem indischen Kerala stammende Hilaria Puthirikkal den Wunsch, Ordensfrau zu werden. „Als uns ein Priester in der Schule fragte: ‚Wer von euch möchte Missionarin werden und in ein fernes Land gehen?‘ Da habe ich aufgezeigt und gerufen: ‚Ich!‘“, erinnert sich Schwester Hilaria. Mit 19 Jahren kommt sie 1965 nach Deutschland, lernt die Sprache und tritt in das Noviziat der Schwestern vom Guten Hirten in München ein. Sie absolviert eine Ausbildung zur Sozialpädagogin und arbeitet im Anschluss an ihre Profess neun Jahre in Baden-Baden mit straffällig gewordenen Jugendlichen.

Schließlich übernimmt Schwester Hilaria die Aufgabe, eine neue Ordensgemeinschaft in Madagaskar aufzubauen, und kümmert sich in den 23 Jahren auf der Insel besonders um junge Mädchen, Frauen und Familien in Notsituationen. Seit 2011 betreut sie in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt Burkina Fasos, inhaftierte Frauen.

Die Bedingungen in den einheimischen Gefängnissen sind katastrophal. Viele Frauen sitzen jahrelang ohne Urteil in Haft. Die wenigsten können sich einen Anwalt leisten. Schwester Hilaria besucht die Frauen regelmäßig, informiert über Rechte und spricht über Themen, die in Burkina Faso tabuisiert werden: Genitalverstümmelung, Frühehe sowie HIV und Aids. Themen, die oft im Leben der Frauen eine große Rolle spielen.

„Frauen und Kinder sind die ersten Opfer der extremen Armut des Landes."

Bei einigen Frauen habe bereits eine positive Entwicklung begonnen, berichtet Schwester Hilaria: „Die Frauen entwickeln mehr Verantwortungsbewusstsein und Selbstwertgefühl. Es ist das Größte für mich zu sehen, wie die Inhaftierten durch unsere Gespräche Versöhnung mit sich selbst, ihrer Familie und mit Gott erleben.“

Neben der Gefängnisarbeit hilft Schwester Hilaria jungen Frauen, mit einer kleinen Starthilfe eigene einkommensschaffende Projekte zu starten. Damit können sie die Familie versorgen und Kinder zur Schule schicken. „Frauen und Kinder sind die ersten Opfer der extremen Armut des Landes“, erklärt die 71-Jährige. Besonders ihnen möchte Schwester Hilaria helfen, für sich und ihre Familien eine bessere Zukunft zu gestalten.

Text: Maya Domke

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektfinanzierung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2016 konnten wir rund 1.250 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Sonntag der Weltmission

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Burkina Faso zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 22. Oktober 2017, statt.

Download

Sr. Hilaria Puthirikkal (PDF, 1.71 MB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen