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Sr. Marie Bernadette Roamba

Gast im Monat der Weltmission 2017

Ein Leben für die Ärmsten

Sr. Marie Bernadette Roamba

Unermüdlich ist Schwester Marie Bernadette Roamba im Einsatz für die Menschen, die ihre Hilfe am nötigsten brauchen. Vor allem in den ländlichen Gebieten Burkina Fasos sind sie und ihre Mitschwestern der Schwesternschaft der Unbefleckten Empfängnis von Ouagadougou unterwegs. Sie besuchen Kranke, spenden Trost und stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Hin und wieder helfen sie auch finanziell aus, besonders dann, wenn es nicht genügend zu essen für die Kinder gibt.

Das ist leider häufig der Fall, berichtet Schwester Marie Bernadette. Als Generaloberin ihres Ordens hört die 54-Jährige viele Leidensgeschichten. Menschen kommen zu ihnen und bitten um eine finanzielle Starthilfe, damit sie einen Gemüsegarten anlegen können oder um ein kleines Gewerbe aufzubauen. Als Generaloberin kümmert sich die Ordensfrau auch um die finanziellen Mittel der Schwesterngemeinschaft. Sie muss sorgsam abwägen, wer aus der Gemeinde Unterstützung bekommen kann. Das Geld reicht meist nicht für alle Hilferufe.

„Oft frage ich mich, wie viele Menschen noch sterben müssen, nur weil sie zu arm sind."

Bittere Armut

Besonders traurig hat Schwester Marie Bernadette das Schicksal einer Frau gemacht, die die Schwestern bei ihrer Arbeit immer unterstützt hatte. Bei einem schweren Unwetter war sie ums Leben gekommen. Ihr baufälliges Haus war kollabiert und hatte sie erschlagen. „Oft frage ich mich, wie viele Menschen noch sterben müssen, nur weil sie zu arm sind“, erklärt die Schwester. Doch von Verzweiflung ist die Ordensfrau weit entfernt. Sie und ihre Mitschwestern helfen, wo sie können. Der Orden hat Schul- und Bildungseinrichtungen gegründet. Bildung ist in Burkina Faso keine Selbstverständlichkeit. Kinder und Erwachsene haben durch die Bildungsinitiative der Schwestern eine bessere Chance, sich eine Perspektive für ihre Zukunft aufzubauen. Schwester Marie Bernadette hofft, dass auch das dazu beiträgt, die Armut in Burkina Fasoeines Tages zu besiegen.

Text: Lena Monshausen

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektfinanzierung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2016 konnten wir rund 1.250 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Sonntag der Weltmission

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Burkina Faso zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 22. Oktober 2017, statt.

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Sr. Marie Bernadette Roamba (PDF, 1.78 MB)
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