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Sr. Monique Soubeiga

Gast im Monat der Weltmission 2017

Einsatz für Kinder und Jugendliche

Sr. Monique Soubeiga

Völlig erschöpft kommt eine Frau in Begleitung ihres jüngsten Kindes zum Kloster. Sie ist Witwe und leidet an Krebs. Ihr Dorf ist 20 Kilometer entfernt, doch sie hat den beschwerlichen Weg auf sich genommen, weil sie die Schmerzen nicht mehr aushalten konnte. Schwester Monique Soubeiga und ihre Mitschwestern nehmen sie auf, geben ihr zu essen und bringen sie schließlich in das nahe gelegene Gesundheitszentrum.

Solche Szenen sind nicht ungewöhnlich und dennoch rühren sie Schwester Monique zutiefst. Die 52-Jährige gehört zur Kongregation der Schwestern „Notre Dame des Apôtres“. Nach Stationen in Togo, der Elfenbeinküste und dem Tschad arbeitet die Ordensfrau seit 2014 wieder in Burkina Faso und setzt sich hier besonders für bedürftige Frauen und Kinder ein.

In ihrer Pfarrei Diabo leben 22.000 Gläubige. Allein 1.000 Kinder werden von den Schwestern in der Katechese unterrichtet. Ein besonderes Anliegen für Schwester Monique sind die jungen Mädchen und Kinder der umliegenden Dörfer. Viele Frauen sterben bei der Geburt und hinterlassen ihre Kinder als Waisen.

„Die schönste Erfahrung ist es, den Kindern des Dorfes einen Ort zu geben, an dem sie sich entfalten können."

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Mädchen sehr jung schwanger werden. Manchmal sind sie sogar erst vierzehn oder fünfzehn Jahre alt.
Auch Zwangsehen sind, trotz zahlreicher Bemühungen, sie zu unterbinden, in den letzten Jahren in Burkina Faso immer noch ein großes Thema.

Die Schwestern unterhalten ein Gesundheitszentrum, ein Zentrum für Straßenkinder, ein Ernährungs- und Rehabilitationszentrum, ein Wohnheim für junge Mädchen und einen Kindergarten. „Die schönste Erfahrung für mich ist es, den Kindern des Dorfes einen Ort zu geben, an dem sie sich entfalten können. Es ist großartig, die Freude der Kinder und ihrer Eltern zu sehen“, berichtet Schwester Monique. Ihr liegen jedoch nicht nur die körperliche Gesundheit ihrer Schützlinge, sondern auch ihr seelisches Heil am Herzen. Sie möchte ein Zeugnis der Liebe Gottes sein und den Menschen in Diabo dienen. „Mission ist die Verkündigung der Botschaft Jesu Christi, ein Lebenszeugnis, auf andere zuzugehen und sie bei sich aufzunehmen.“

Text: Maya Domke

Helfen, wo es am Nötigsten ist

Wir sind Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Schwerpunkt unserer Projektfinanzierung ist die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte für ihre Arbeit mit bedrängten und Not leidenden Menschen. Im Jahr 2016 konnten wir rund 1.250 Projekte mit 49 Millionen Euro fördern.

Sonntag der Weltmission

Fast die Hälfte der weltweit rund 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befindet sich in Ländern, die wie Burkina Faso zu den ärmsten der Welt gehören. Am Sonntag der Weltmission sammeln mehr als 100 päpstliche Missionswerke Spenden für sie. Kirchliche Arbeit ist hier nur dank der Solidarität der Katholiken weltweit möglich. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 22. Oktober 2017, statt.

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Sr. Monique Soubeiga (PDF, 1.79 MB)
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