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Handabdrücke als Zeichen der Solidarität

Schüler/-innen des Inda-Gymnasiums überreichen Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke ihre Handabdrücke. © Eichhorn

10. Juli 2012

Aachener Gymnasiasten und Politiker unterstützen die missio-Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“

Schülerinnen und Schüler des Inda-Gymnasiums machen im Rahmen der missio-Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“ auf die Bedeutung der Aids-Prävention aufmerksam. Die engagierten Gymnasiasten hatten sich im vergangenen Jahr mehrfach mit der HIV/Aids-Thematik beschäftigt und unter anderem mit ihren Handabdrücken ein stärkeres finanzielles Engagement der Bundesregierung bei der Bekämpfung von HIV/Aids gefordert. Am vergangenen Mittwoch überreichten sie den Handabdruckbanner an Rudolf Henke, Aachener CDU-Abgeordneter im Bundestag.

Als Arzt und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags ist die Aids-Prävention ein wichtiges Anliegen für Rudolf Henke. „Es muss darüber diskutiert werden, wie vor dem Hintergrund von Schuldenbremse und den Haushaltsplanungen für 2013 Gelder sinnvoll und effizient für die HIV- und Aids-Prävention eingesetzt werden können“, sagte der Aachener Bundestagsabgeordnete während seines Besuchs bei missio.

Zu Beginn des Jahres wurden Mitglieder des Bundestages von missio aufgefordert, im Rahmen ihrer politischen Arbeit dafür zu sorgen, dass alle von HIV / Aids betroffenen Menschen Zugang zu Diagnostik und Therapie erhalten. Laut Henke hat Deutschland im Jahr 2010 rund 84 Millionen Euro für sein Engagement im Bereich "Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS“ bereitgestellt. Hinzu kämen 0,84 Millionen Euro für die Abfederung der sozialen Folgen von HIV/AIDS. Zudem unterstütze Deutschland den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria mit 204 Millionen Euro.

Dennoch bewertet Karl-Heinz Feldbaum, Leiter der missio-Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“, das finanzielle Engagement der Bundesregierung als nicht ausreichend. „Noch immer werden weltweit rund 390.000 Kinder mit HIV geboren, weil sie sich bei ihrer Mutter angesteckt haben. Wir fordern deshalb eine Erhöhung der entsprechenden Ausgaben von 250 Millionen Euro auf 600 Millionen Euro für das Jahr 2013“, so Feldbaum.

Mit der Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“ hat missio in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte für von HIV/Aids betroffene Kinder insbesondere im südlichen Afrika unterstützt. Dabei sorgte missio mit bundesweiten Aktionen für Aufmerksamkeit. Fast 180.000 Jugendliche erreichte die mobile Ausstellung, der „Aids-Truck“, und wurde damit zum erfolgreichsten missio-Bildungsprojekt. In zahlreichen Aktionen sammelte missio 140.000 Handabdrücke, um damit ein stärkeres Engagement der Bundesregierung bei der Bekämpfung von HIV/Aids zu fordern. Im so genannten Pharma-Appell konnten dem Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller rund 34.000 Unterschriften für eine bessere medizinische Versorgung von HIV-infizierten Kindern überreicht werden.

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