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Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

AIDS – eine schon besiegt geglaubte Krankheit rückt wieder ins Zentrum des öffentlichen Interesses. missio nimmt den Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember daher zum Anlass, um auf die Situation der Millionen an AIDS erkrankten Menschen aufmerksam zu machen und zu weltkirchlicher Solidarität mit unseren Partnern aufzurufen.

AIDS is real - ein Straßenschild in Afrika

Aktuelle Statistiken der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigen einen bedenklichen Trend: Die Zahl der Infizierten steigt weltweit deutlich an. Nicht alle Regionen sind gleichermaßen betroffen: So stagniert die Zahl der Neuinfektionen in Westeuropa, während sich die Krankheit in Osteuropa und Russland in rasantem Tempo ausbreitet. Nach wie vor sind die Staaten im südlichen Afrika die am stärksten betroffene Region weltweit – in einigen Ländern ist heute jeder Vierte mit dem Virus infiziert. Regierungen weltweit haben sich vor Jahren zum Ziel gesetzt, bis 2010 allen Bedürftigen Menschen den Zugang zu HIV-Prävention, Behandlung, Pflege und Begleitung zugänglich zu machen. Eine Bestandsaufnahme zum Ende des Jahres macht aber deutlich, dass dieses Ziel nicht mehr erreicht werden kann – und dies trotz des mittlerweile verbesserten Zugangs zu medizinischer Behandlung.

Der Welt-AIDS-Tag ist daher eine Gelegenheit, einerseits für das Erreichte dankbar zu sein aber dennoch die Aufmerksamkeit auf die noch anstehenden Aufgaben zu lenken. In den nächsten Jahren gilt es weiter, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass die Bundesregierung einen noch höheren Beitrag zum Globalen Fonds leistet, von dem auch immer mehr kirchliche Einrichtungen Unterstützung erhalten.

Deutschland hat nach massiven Protesten der Zivilgesellschaft und der Kirchen für 2011 bis 2013 nun insgesamt 600 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das ist gut, aber nicht gut genug. Dem Globalen Fond haben Geberländer von erhofften 20 Milliarden US-Dollar gerade 11,7 Milliarden US-Dollar zugesagt.

Nach Angaben der WHO liegt je nach Region 30 bis 70 Prozent der AIDS-Arbeit in den Händen der Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften. Auch Partner von missio sind involviert. Von der Prävention über die seelsorgerische und psychosoziale Betreuung und Pflege von Betroffenen bis hin zur medizinischen Versorgung und zur Anwaltschaft und Unterstützung von AIDS-Waisen sind Kirchen weltweit stark engagiert. Es gilt, im Rahmen des Welt-AIDS-Tages nicht nur, dieses Engagement deutlich herauszustellen, sondern auch die Kirche von neuem aufzurufen, hier und weltweit von HIV und AIDS betroffene Menschen in ihre Mitte aufzunehmen und nicht an den Rand zu drängen.

Linktipps:
Interview zum Thema AIDS mit Bischof Nabuasah
Übersicht über die weltweite Verbreitung
Zum missio AIDS-Truck
Zur Aktion Lichtermeer für AIDS-Waise
Vorschlag zur Gestaltung von Gottesdiensten

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