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© DPSG

„Gute Taten“ für Menschen auf der Flucht

Spendenübergabe der DPSG-Jahresaktion 2015 an missio Aachen © missio / Christian Schnaubelt

missio Aachen und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg engagieren sich für Menschen auf der Flucht

Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) haben sich im letzten Jahr besonders für Menschen auf der Flucht eingesetzt. Im Rahmen der gemeinsamen Jahresaktion „Gast>>Freundschaft“ hat der katholische Pfadfinderverband im Jahr 2015 bundesweit über 14.000,- EUR an Spendengeldern gesammelt, die am 10. März 2016 in Aachen an das katholische Hilfswerk missio Aachen übergeben wurden.

Spenden helfen Bürgerkriegsflüchtlingen in Südafrika

Derzeit befinden sich weltweit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor diesem Hintergrund engagiert sich missio Aachen dafür, Ursachen von Flucht in Afrika, Asien und Ozeanien zu bekämpfen. "Der Spendenerlös der DPSG-Jahresaktion 2015 'Gast>>Freundschaft - Für Menschen auf der Flucht!' wird einem missio-Projekt in Durban / Südafrika zu Gute kommen. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um traumatisierten Bürgerkriegsflüchtlingen, beispielsweise aus dem Kongo, einen Weg für ein Leben ohne Krieg und Gewalt aufzuzeigen", erläuterte missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer bei der Spendenübergabe am 10. März 2016 in Aachen. Südafrika ist das Ziel vieler Binnenflüchtlinge. Das von missio Aachen geförderte Projekt „Durban Refugee Pastoral Care“ ist eine seelsorgerische Flüchtlingshilfe, die die oftmals jungen Flüchtlinge, u.a. aus dem Kongo, betreut und ihnen Hilfe anbietet.

Zeichen für Gastfreundschaft in Deutschland gesetzt

Im Rahmen der gemeinsamen Jahresaktion 2015 haben missio und DPSG zudem ein klares Zeichen für Gastfreundschaft in Deutschland gesetzt. Der Bundesvorsitzende der DPSG, Dominik Naab, verdeutlichte dazu: „Mit der Jahresaktion 2015 haben wir als Jugendverband einen Beitrag zu einer Willkommenskultur in Deutschland geleistet, die dem Namen auch gerecht wird. Die Gruppierungen vor Ort haben beeindruckend viele Aktionen gelebter Solidarität auf die Beine gestellt. In Zeiten, in denen menschenfeindliche Übergriffe stark zunehmen, ist es für uns umso wichtiger aus unserem pfadfinderischen und christlichen Selbstverständnis heraus solidarisch und fremdenfreundlich Menschen in Not zu unterstützen – bei uns zuhause und weltweit.“ Dazu beigetragen hat der missio-Truck „Menschen auf der Flucht“, der beim bundesweiten Pfadfindertreffen im DPSG-Bundeszentrum Westernohe sowie weiteren Stationen Halt machte und mehrere tausend Pfadfinder/innen informierte.

Langjährige Kooperation wird fortgesetzt

"Wir bedanken uns bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) für ihre 'gute Taten', die sie besonders für junge Menschen auf der Flucht geleistet haben. Den Pfadfinderinnen und Pfadfindern ist es gemeinsam mit missio im letzten Jahr gelungen dazu beizutragen, dass aus Gästen Freunde werden", verdeutlichte Prälat Dr. Klaus Krämer für missio Aachen die Ziele der gemeinsamen Partnerschaft, die auch über 2015 hinaus fortgesetzt werden wird. Das katholische Missionswerk und die DPSG sind seit dem Weltjugendtag 2005 in Köln enge Kooperationspartner.

Weitere Informationen zur DPSG-Jahresaktion 2015 finden Sie auf der Aktionshomepage www.dpsg.de/gastfreundschaft. Darüber hinaus finden Sie im Web auf www.missio-hilft.de/familien sowie auf www.missio-truck.de weitere Informationen zum Engagement von missio in Südafrika und in Deutschland.

Einsatz für Menschen auf der Flucht

„Gast » Freundschaft: Für Menschen auf der Flucht“ so lautete das Motto der Jahresaktion 2015 der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die das Internationale Katholische Missionswerk (missio) im letzten Jahr unterstützte.

„Gemeinsam mit der DPSG haben wir uns für Menschen auf der Flucht eingesetzt und haben dazu beitragen, dass aus Gästen Freunde werden“, verdeutlichte missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer die Ziele der gemeinsamen Partnerschaft. Bundesvorsitzender Dominik Naab verdeutlichte aus Sicht der DPSG: „Mit der Jahresaktion 2015 haben wir auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam gemacht, den Blick auf die Situation von Flüchtlingen hier in Deutschland gerichtet und Wege aufgezeigt, ihnen zu begegnen und sie bei uns Willkommen zu heißen“.

Derzeit befinden sich weltweit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor diesem Hintergrund engagieren sich missio und DPSG dafür, Ursachen von Flucht zu bekämpfen.

Linktipps:
Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)
DPSG-Jahresaktion 2015 "Gast » Freundschaft"
Aktion Schutzengel (missio Aachen)

DPSG und missio unterstützen seelsorgerische Flüchtlingsarbeit in Durban / Südafrika

Flüchtlingsprojekt von missio in Durban / Südafrika © Makusha Hupenyu

Im Rahmen der Jahresaktion 2015 „Gast » Freundschaft – Für Menschen auf der Flucht“ unterstützte die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ein missio-Hilfsprojekt in Südafrika. Denn zwei Drittel der Flüchtlinge, die unter anderem aus dem Kongo, Simbabwe, Äthiopien und Somalia derzeit nach Südafrika fliehen, sind unter 30 Jahre alt.

In Durban, der drittgrößten Stadt Südafrikas, nimmt sich die seelsorgerische Flüchtlingsarbeit dieser jungen Menschen an. Seelsorger des missio-Projektpartners Durban Refugee Pastoral Care bieten dort Seminare an, in denen die Flüchtlinge ihre oftmals traumatischen Erlebnisse von Flucht, Krieg und Verfolgung mit Hilfe von Bildern und Skulpturen verarbeiten und dadurch neue Perspektiven für ihr weiteres Leben entwickeln können.

DPSG und missio möchten auf das Schicksal von jungen Flüchtlingen, nicht nur in Durban, aufmerksam machen und setzen sich gemeinsam für Gastfreundschaft sowie für Menschen auf der Flucht ein.

Allzeit bereit für Geflüchtete

Der Georgspfadfinder Dr. Elias Weingärtner beschreibt in dieser Reportage, wie katholische Pfadfinderinnen und Pfadfinder überall in Deutschland im Rahmen der Jahresaktion 2015 "Gast>>Freundschaft" zu einer "Kultur des Willkommenheißens" beigetragen haben:

Nach neusten Schätzungen der Bundesregierung werden im Jahr 2015 bis zu 800.000 Geflüchtete in Deutschland angekommen sein. Sie alle benötigen Unterstützung, Betreuung und Hilfe im Alltag. Dieser großen Aufgabe stellt sich missio gemeinsam mit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Im Jahr 2015 fand dazu die Jahresaktion der DPSG mit dem Titel “Gast>>Freundschaft – für Menschen auf der Flucht” statt, die durch missio als Partner mitgetragen wurde. Erklärtes Ziel wares dabei, eine Kultur des Willkommenheißens mitzugestalten.

Doch wie haben wir dieses Ziel erreicht?

Am Anfang stand das Informieren. Wir wollten, dass die Kinder- und Jugendlichen mehr über den Hintergrund, ja die Geschichte von Menschen auf der Flucht, erfahren. Wir wollten, dass sie die unbegreiflich große Not begreifen, die Menschen erst dazu bewegt, alles zurückzulassen und sich auf den lebensgefährlichen und ungewissen Weg nach Europa zu machen. Ein zentrales Element der Jahresaktion 2015 war der Truck "Menschen auf der Flucht"von missio, der im gesamten Jahr 2015 auf Veranstaltungen der DPSG unterwegs war.

Kerngegenstand der Jahresaktion 2015 war jedoch die Begegnung. Im Jahr 2015 gestalteten viele Kinder- und Jugendliche sowie junge Erwachsene in den Gruppen der DPSG – auch als "Stämme" bezeichnet – aktiv ein weltoffenes und gastfreundliches Deutschland mit.

Nachfolgend möchten wir ein paar Beispiele dafür benennen:

Der Stamm St. Bonifatius aus Wächtersbach in Hessen bot ein Erzählcafe an. Dort spielten Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Flüchtlingen, vorwiegend aus Eritrea, gemeinsam beispielsweise "Uno" und "Mensch-Ärgere-Dich-Nicht" oder basteln gemeinsam. Der Kontakt entstand über die Verantwortlichen der Stadt.

Ein Einzelfall? Auf keinen Fall. Ein gesamter "Bezirk" mit mehreren Stämmen machte sich am Niederrhein für Flüchtlinge stark: Sammelte Fahrräder und organisierte Begegnungen. Auch in Duderstadt bei Göttingen fand einmal im Monat eine Begegnung statt – in der Tennishalle eines Sporthotels, wo die Geflüchteten untergebracht sind. Dort wurde dann gemeinsam Indiaka, Federball und natürlich auch Fußball gespielt.

Das Zusammenkommen von Geflüchteten sowie Pfadfinderinnen und Pfadfindern in der DPSG ist inzwischen gelebte Wirklichkeit. Nicht nur im Rahmen von Aktionen, sondern auch in der aktiven Gruppenarbeit.

In vielen Stämmen der DPSG, beispielsweise in Hagen, in Wächtersbach oder in Nidderau-Windecken, nehmen Flüchtlinge inzwischen an den regulären Treffen der Pfadfindergruppen teil. In Ludwigshafen haben am Bezirkslager einige Geflüchtete teilgenommen und auch in Hülzweiler waren Flüchtlinge auf dem Pfingstlager dabei. Diese große Vielfalt an Begegnung im Verband stimmt uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder sehr hoffnungsvoll.

Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind wir angehalten, "Allzeit bereit" zu sein und uns für unsere Nächsten einzusetzen. Schon heute zeichnet sich ab, dass die Begegnung von Menschen nach ihrer Flucht mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine große Bereicherung für alle Kinder und Jugendlichen, aber natürlich auch für unsere erwachsenen Leiterinnen und Leiter, ist.

Wenn Sie nun selbst neugierig geworden sind, kann ich Ihnen nur einen persönlichen Tipp geben: Sprechen Sie geflüchtete Menschen an oder schauen Sie mal bei einer Informationsveranstaltung einer lokalen Flüchtlingsinitiative vorbei. Denn Gast>>Freundschaft kann nur gelingen, wenn auch wirklich Jeder oder Jede mitmacht.

Dr. Elias Weingärtner
Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg
Jahresaktionsgruppe Gast>>Freundschaft

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