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Inhalt

Schutzengel für Familien im Kongo

Seit mehr als 20 Jahren tobt im Osten der Demokratischen Republik Kongo einer der blutigsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg. Rebellen und Regierungssoldaten kämpfen um wertvolle Rohstoffe wie Gold und Coltan. Sie überfallen die Dörfer, plündern, morden und vergewaltigen. Auf vielen Wegen hilft missio gemeinsam mit seinen Projektpartnern vor Ort Familien in Not.

© Bettina Flittner / missio

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Hilfe für schwer verletzte Frauen

Im Osten der D.R. Kongo tobt seit Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Systematisch setzen die Rebellen dabei Vergewaltigungen als Kriegswaffe ein. Zuflucht und Hilfe finden die betroffenen Frauen und Kinder in den von missio geförderten Traumazentren der Erzdiözese Bukavu. Zu Beginn der Therapie müssen viele betroffene Frauen erst einmal medizinisch versorgt werden. Um die Opfer schnellstmöglich in das meist weit entfernte Krankenhaus zu bringen, braucht die Kommission „Gerechtigkeit & Frieden“ dringend ein Fahrzeug.

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Trauma-Heilung für Gewaltopfer

Der jahrzehntelange Bürgerkrieg in der DR Kongo hat Millionen Menschen getötet. Diejenigen, die Überfälle, Massaker und Flucht überlebt haben, sind oft schwer traumatisiert. Ingrid Janisch vom Säkularinstitut St. Bonifatius vermittelt Gewaltopfern in der Region Goma mit der Capacitar-Methode einfache Körper- und Entspannungstechniken, die helfen, seelische Blockaden zu lösen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und dadurch die Überwindung von traumatischen Erlebnissen ermöglichen. Über die Ausbildung von Laien, die ihr Wissen in einem Schneeballsystem weitergeben, werden hunderte Gewaltopfer erreicht.

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Hilfe für Frauen und Familien

Seit Jahren herrschen in den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Regrierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen. Täglich erleiden Frauen Kinder und Männer Plünderungen, Vergewaltigungen und brutale Gewalt. Viele Menschen werden getötet; Dörfer und Familien dauerhaft zerstört. Über zwei Millionen Kongolesen sind auf der Flucht. Die Kommission „Gerechtigkeit & Frieden“ Bukavu hat mit Unterstützung von missio mehrere Traumazentren eingerichtet, in denen die Opfer der Gewalt Hilfe finden: Bei der engagierten Sozialarbeiterin Thérèse Mema und ihrem Team können sie sich ihre Not von der Seele reden. Thérèse Mema bringt sie ins Krankenhaus, vermittelt rechtlichen Beistand und leistet Versöhnungsarbeit innerhalb der Familien.

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Kindersoldaten – Aus dem Krieg zurück ins Leben

Unvorstellbar sind die Qualen, die die Mädchen und Jungen erlitten haben, die von der Lord‘s Resistance Army verschleppt wurden. Mitten am Tag brechen die Rebellen aus dem Busch, überfallen die Dörfer und zwingen Jungen und Mädchen, ihnen wie Sklaven zu dienen. In Dungu im Nordosten des Kongo kümmert sich Schwester Angélique Namaika um ehemalige Kindersoldaten, denen die Flucht gelang. Mit Schule und Ausbildung will sie ihnen helfen, ins Leben zurückzufinden.

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