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„Eure Handys haben etwas mit unserem Krieg zu tun“

© Bettina Flittner / missio

Bundesweite Veranstaltungen: missio-Projektpartnerin Thérèse Mema berichtet über die Situation im Kongo und erfolgreiche Hilfsmaßnahmen

24. Juni 2013

Thérèse Mema kommt aus jenem Land, das von den Vereinten Nationen als die „Hauptstadt der Vergewaltigungen“ bezeichnet wird. „Im Kongo wird sexuelle Gewalt gezielt als Waffe im Bürgerkrieg eingesetzt“, kritisiert die Afrikanerin. Bis zum 1. Juli wird die missio-Projektpartnerin auf zahlreichen bundesweiten Veranstaltungen über ihre Arbeit für die Menschenrechtsorganisation „Justitia et Pax“ berichten.

Den Schwerpunkt der Arbeit von Thérèse Mema bildet die Hilfe in Trauma-Zentren für Opfer von Vergewaltigungen. „Alleine in den vergangenen 12 Monaten konnten wir über 600 Frauen, Kindern und Männern helfen. Möglich war dies durch Spenden, die wir von missio aus Deutschland erhalten haben“. Die 31-Jährige begleitet die Betroffenen ins Krankenhaus und leistet psychologische Hilfe. „Wenn ich während des langen Heilungsprozesses zum ersten Mal wieder ein Lächeln in den Augen einer Frau sehe, dann weiß ich, dass ich bald am Ziel bin“.

Bei den missio-Veranstaltungen in Deutschland will die engagierte Katholikin über eine der Ursachen des blutigen Konflikts im Kongo sprechen. „Eure Handys in Deutschland haben etwas mit unserem Krieg im Kongo zu tun.“ In dem afrikanischen Land sind reiche Vorkommen des wertvollen Erzes Coltan vorhanden, das für die Herstellung von Mobiltelefonen benötigt wird. „Die Rebellen erobern gezielt jene Regionen, wo die Coltan-Minen zu finden sind“, so Thérèse Mema. Die Dorfbewohner werden ausgeraubt, vertrieben, vergewaltigt und getötet.

Aus diesem Grund haben missio in Deutschland und Justitia et Pax im Kongo eine Kampagne für „Saubere Handys und gegen Blutmineralien“ gestartet.

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