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Papst-Besuch auf Lampedusa

missio-Menschen- rechtsexperte Dr. Christoph Marcinkowski

10. Juli 2013

Solidarität mit Flüchtlingen und arabischer Welt

Der missio-Menschenrechtsexperte und Islamwissenschaftler Dr. Christoph Marcinkowski ist überzeugt, dass der Papst den 9. Juli 2013, Beginn des Ramadans, nicht zufällig für seine Reise nach Lampedusa wählte. „Der Heilige Vater setzt mit dieser ersten offiziellen Reise außerhalb Roms bewusst eine Geste der Solidarität mit der arabischen Welt“, so der Menschenrechtsexperte. In einem Interview mit Radio Vatikan weist er darauf hin, dass der Papstbesuch ein Solidaritätszeichen für die größtenteils muslimischen Flüchtlinge aus Nordafrika und der Subsahara sei, die nach gefährlicher Meeresüberquerung in Auffanglagern in Lampedusa lebten. Dem Papst sei es wichtig, dass alle Flüchtlinge im Bewusstsein der Menschen blieben, so Marcinkowski. Damit folge Papst Franziskus seiner Linie dort präsent zu sein, wo Menschen, egal welcher Religion, ihre Menschenrechte einfordern. Wie der Heilige Franziskus schon, setzte sich der Papst für einen Dialog mit den Religionen ein, so Marcinkowski.

Vor dem Hintergrund derjenigen Stimmen Europas, die eine Abschottung gegenüber den Flüchtlingen fordern, sei der Besuch des Papstes in Lampedusa, sowohl für Italien als auch für Europa richtungsweisend. Denn die europäische Staatengemeinschaft müsse den Flüchtlingen beistehen und sie vor Ort, etwa mit Wirtschaftshilfen unterstützen, sagt Marcinkowski.

missio unterstützt mit dem missio-Truck als Teil der "Aktion Schutzengel" weltweit Familien in Not. In der mobilen Ausstellung im LKW, die durch ganz Deutschland reist, macht missio durch Beispiele aus dem Ostkongo auf die Situation der Flüchtlinge aufmerksam.

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