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Friedensmission Kongo

Die missio-Projektpartnerin Thérèse Mema berichtet auf dem Kongo-Tag in Berlin über Hilfsmaßnahmen für Opfer des blutigen Konflikts im Kongo und über die missio-Aktion „Saubere Handys“.

5. November 2013

Thérèse Mema Mapenzi arbeitet als Assistentin in Programmen der Traumabewältigung und Friedensförderung für Justitia et Pax der Diözese Bukavu, im Ostkongo. Bei der Veranstaltung „Die Hoffnung bleibt – das Leben bejahen“, am 19. Oktober 2013 in Berlin, berichtete sie aus erster Hand von den schrecklichen Folgen des Jahrzehnte alten Konfliktes in der Region. „Die Rebellengruppen zerstören Häuser, Krankenhäuser, Schulen und Infrastruktur. Aber schlimmer noch ist, dass sie Vergewaltigungen als Waffe benutzen, um die Gemeinschaften zu erniedrigen und demoralisieren, in ihrem seelischen Kern zu zerstören“. so Thérèse Mema. „Frauen sind ein Sinnbild für Hoffnung, Bildung und Zukunft. Sie zwingen Väter, bei der Vergewaltigung ihrer Töchter zuzusehen, Söhne bei der Vergewaltigung ihrer Mütter. Sie zwingen sie mit Waffengewalt, selbst bei der Schändung mit Hand anzulegen.“

Sie zeigt Bilder zerstörter Häuser und von Mädchen, die mit 13 Jahren vergewaltigt wurden und dabei gezeugte Kinder geboren haben. „Diese Kinder werden von den Gemeinschaften abgelehnt, obwohl sie die Leidtragenden sind. Wir von Justitia et Pax haben ein Programm zur Bekämpfung von sexueller Gewalt entwickelt, dass die Familien unterstützt, indem es in den Menschen neue Hoffnung weckt. Bisher wurden die Tragödien in den Familien verschwiegen. Deshalb haben wir Anlaufstellen als „Orte des Zuhörens“ für traumatisierte Frauen, Kinder und Männer eingerichtet. Für die medizinische Behandlung bringe ich die Betroffenen in das Panzi-Krankenhaus. Es wird von dem berühmten Arzt Denis Mukwege geleitet, der in diesem Jahr mit dem alternativen Nobelpreis geehrt wurde. Mit ihm arbeiten wir eng zusammen. Wir begleiten den Prozess, damit es nach der Behandlung wieder ein Miteinander in der Familie und Gemeinschaft geben kann. Wir wollen zeigen, dass auch nach der Vergewaltigung ein Leben möglich ist.“

Durch Spenden aus Deutschland erhielten alleine im vergangenen Jahr 600 Menschen Hilfe durch das Projekt von Thérèse Mema und Justice and Peace.

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